Die Elfe und ihr Knie

UPDATE 07.09.2017
Es ist kaum noch etwas zu merken, trotzdem machen wir weiterhin halblang und machen ihre Hinterhandübungen verstärkt aber angepasst.
Wir möchten ja dass sie noch SO LANG unseren Lebenweg begleitet wie es geht.
Im Dezember schenkt sie uns hoffentlich die 10 … nachdem sie eine Lebenserwartung von 4 hatte ist das doch schonmal was 🙂

UPDATE 03.09.2017
Heute hatten wir einen tollen Trainingsnachmittag mit Annika und Paulina für unseren Quartett Tanz in Sonsbeck.
Ich bin ganz stolz auf meine Mädels, die den Tag so toll verbracht haben. Elfe hat gezeigt, dass ihr Knie wieder sehr gut ist, sie konnte 3 Mal den kompletten Tanz zeigen und alles hat mit ein paar Kleinigkeiten SUPER geklappt.
Wir sind sehr gespannt wie der kleine Auftritt dann aussehen wird.
WIR freuen uns schon sehr

UPDATE 31.08.2017
Heute war der erste Tag, an dem ich die Elfe daheim OHNE Gummischuhe und NUR mit Pfotenwachs habe laufen lassen ….. KLAPPT !!!! YUCHUUUUU
Abends ist sie natürlich mit zum Training gefahren und war super drauf, wollte unbedingt was tun .. tja und was soll ich sagen .. man merkt es kaum noch.
Ich muss sie nun ständig ausbremsen, weil sie ihre Kreiseltricks gerne machen möchte, DAS möchte ich allerdings noch nicht.
Sitzen und liegen sieht schon fast wieder normal aus .. DAHER …
wir sind guter Hoffnung, dass sie bald wieder die ALTE IST

UPDATE 29.08.2017
Der Elfe geht es schon deutlich besser. Das Knie ist deutlich stabiler, sie setzt und legt sich wieder nahezu gerade hin (kaum noch Knie ausdrehen), flippt in den entsprechenden Situationen schon wieder so rum, dass ich sie stoppen muss, aber es ist trotzdem schön zu sehen.
WIE gut es ihr geht beschreibt am besten die Tatsache, dass Bjelle sie gestern Abend schon wieder verhauen musste *augenroll*
Training führen wir weiterhin täglich durch
Cavaletti Einheiten, Wassertreten, jetzt auch Sitz Steh Transfer, die Gummifüsslinge trägt sie weiterhin
Am Samstag gehts an den Rhein, da kann sie schön Sand laufen.
Wie halten Euch weiter auf dem Laufenden

UPDATE 23.08.2017
Elfe versucht wieder auf Couch und Bett zu hüpfen. Da ist nun Obacht angesagt, zeigt aber dass es ihr besser geht und sie sich mit den Gummischuhen sicherer fühlt
Heute nachmittag gibt es eine Einheit Cavaletti im SCHRITT. Da ich diese sowieso für mich filmen möchte, werde ich Euch das Filmchen dann auch zeigen

UNFALL 17.08.2017
Angefangen hat alles im Juni 2016, da rutschte sie im Garten beim rennen auf einer matschigen Pflaume aus und renkte sich die Kniescheibe aus.
Bis dato waren die Knie immer unauffällig.
Zeitgleich war mir aber schon aufgefallen, dass ihre Muskelmasse deutlich abbaut.
Man muss dazu sagen, dass Elfe von klein an schwer krank ist.
Sie hat einen gutartigen Hirntumor, der dafür sorgt, dass das Herz falsch gesteuert wird, daher schon seit sie 3 ist relativ starke Medikamente.
Ihre Lebenserwartung war ca 4 Jahre … sie wird im Dezember 10.
Entsprechend hat mich das Knie nicht sooo sehr erschreckt, vor allem weil die das Problem an sich auch schon von Honeys UnfallKnie kenne.
Patella lies sich gut einrichten und nach 2 Tagen Instabilität war alles wieder ok …
1 Jahr lang war dann ruhe. 2018 ist das Knie dann im Juni 2 Mal rausgesprungen ohne grosse Probleme und nun im August wieder, ausgelöst durch einen Sprung als Ausweichbewegung gegenüber einem anderen Hund.
Dieses Mal war es anders. Das Knie lies sich minutenlang (Physio vor Ort) nicht einrichten, Elfe war extrem schmerzhaft (War so vorher noch nicht der Fall) inkl Schnappen und Beissen.
Ich musste sie wohl oder übel erst zur Ruhe kommen lassen. Erst nach ca 15 Minuten lies sich das Knie endlich richten und sie war danach extrem instabil.
Zu Hause haben wir nun ein riesen Problem. Aufgrund von Allergien kann ich keine Teppichen auslegen, aber Elfe kann weder auf den Fliesen noch auf dem Holzboden im Wohnzimmer laufen, da das instabile Bein immer weg rutscht und damit natürlich auch die Wahrscheinlichkeit immens steigt, dass das Knie wieder ausrenkt.
DAS muss unbedingt vermieden werden.
Diegnose steht dann auch, sie hat einen Kreuzbandanriss, wahrscheinlich ist auch noch das Außenband betroffen.
Eine OP lehnen wir aufgrund ihres Gesamtzustandes ab.
Sie belastet alle 4 Beine auf rutschfestem Untergrund, das Knie ist weder dick noch warm, so bekommt sie auch ausser Traumeel und Dexoboron keine zusätzlichen Medikamente, um den kleinen vorgeschädigten Körper nicht zusätzlich zu belasten.

Was machen wir nun?

Lange gesucht, endlich gefunden .. PAWZ Hundestiefelchen

bty

NATÜRLICH sind das keine Schuhe, die man den ganzen Tag anlassen kann, da sie aus Gummi bestehen und die Füsschen Gefahr laufen wund zu werden.
Aber stundenweise nachmittags und abends kann sie sich damit in der Wohnung gut bewegen.
Couch und Bett, sowie Treppen und Sprünge werden so gut es geht vermieden, wobei sie es seit gestern wieder versucht 🙂 ein gutes Zeichen.

Wie sieht nun unser Programm aus?
Bewegung muss sein, aber gezielt:
Bei gutem Wetter Wassertreten im Hundepool bei 5-7 cm Wasserhöhe
Cavaletti im Schritt
Gewichtsverlagerungen durch Pfoten geben im STEH auf festem Untergrund, nächste Woche dann auf instabilem.
Sitz-Platz-Steh-Transfer Übungen möchte sie noch nicht, folgen dann wenn sie es freiwillig leisten kann
Sitz Steh Übungen mit erhöhten Vorderbeinen, folgt wenn sie es leisten kann

Jeden Abend gibt es eine 10 Minuten Massage um Verspannungen durch Schonhaltung zu minimieren.
Davon werden 5 min mit einer vibrierenden Hundemassagebürste durchgeführt und dann 5 min gezieltere Massagen mit einem Gesichtsmassagegerät für Menschen (kleiner Massagekopf ist sehr gut für Minis geeignet).

Natürlich wird sie regelmäßig unserer Physio vorgestellt und bekommt da zusätzliche Behandlungen.

Wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten, wie ihre Genesung voranschreitet.
Vllt stellen wir auch mal Physiovideos ein 🙂
Bezugsquellen
Pawz Hundestiefel rutschhemmend, wasserdicht
https://smile.amazon.de/s/ref=a9_sc_1?rh=i%3Aaps%2Ck%3Apawz+hundestiefel&keywords=pawz+hundestiefel&ie=UTF8&qid=1503475120

Vibrierende Hundemassagebürste

Gesichtsmassagegerät
https://www.amazon.de/gp/product/B01LMZ8WKQ/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

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„Zu dick, zu groß, zu weit, zu hoch, zu früh, zu spät, zu schnell.… – was meinst du? … GEDANKEN VON BRITTA REILAND

English translation below 

Auf die gleiche Frage, gibt es leider nicht immer die gleiche Antwort…

Also bitte: hört auf Äpfel mit Birnen zu vergleichen, schaut genau hin, fragt nach und denkt vielleicht mal drüber nach – da draußen gibt es einige Spieler, die das sehr wohl zu unterscheiden wissen und die genau für das, was sie tun eine Menge Respekt verdient haben…

„Zu dick, zu groß, zu weit, zu hoch, zu früh, zu spät, zu schnell.… – was meinst du? …“

Wieso setzt es sich in so vielen Köpfen fest, dass solche Fragen grundsätzlich pauschal beantwortet werden können?

Ja, es gibt Grundwerte die existieren und an denen kann auch nicht gerüttelt werden. Ganz sicher, können wir bei manchen Hunden mit einem klaren „ja, der ist zu dick“ für den Sport antworten, aber in dem Moment wo es um Nuancen geht, können wir nicht mehr in absoluten Zahlen vergleichen: Bei zwei Hunden mit derselben Größe und demselben Gewicht, kann trotzdem einer dabei sein, der vielleicht noch 2-3 Kilo abnehmen sollte, weil er dann in der Lage ist, sich sicherer und sportlicher zu bewegen.
Dazu kommt, das wir unmöglich einen Hund, der sauber und gut bemuskelt ist, mit einem Hund vergleichen können, der deutlich weniger Muskeln, aber dasselbe Gewicht und dieselbe Größe besitzt. Hier gibt es keine pauschal gültige Antwort!

Ein „zu hoch, zu weit“ ?

Ja, das gibt es! Aber unabhängig von Höhen und Weiten, die tatsächlich die Fähigkeiten jedes Hundes überschreiten werden, ist auch diese Frage nur individuell im Bezug zu dem Ausbildungsstand und dem körperlichen Befinden des Hundes zu beantworten.
Ein „ Ist das JETZT für MEINEN Hund zu weit oder zu hoch?“ beantworte und begründe ich gerne, aber ihr werdet in den normal zumutbaren Grenzen keine pauschale Antwort von mir erhalten.
Es gibt Tricks, in denen jeder Hund ganz individuell eine bestimmte Höhe benötigt, um diese sauber und sicher zeigen zu können und auch wenn es den ein oder anderen wundern mag, ein „zu niedrig“ kann ebenso gefährlich werden, wie ein „zu hoch“.

„Zu schnell?“

Hmmm, da frage ich gerne gegen: „ Kann der Hund noch kontrolliert werden? Ist er in der Lage sauber und sicher durch die geforderten Sprünge und Tricks zu kommen? Was bekomme ich zu sehen und was wäre möglich?

Lässt sich gut beobachten und individuell einschätzen.

„Zu früh? Zu spät?“

Für Hunde im Wachstum gelten einfach andere Regeln, was die körperliche Beanspruchung betrifft, als für die, die schon voll entwickelt sind. Daran lässt sich nichts ändern und das ist auch mehr als wichtig zu beachten. Und ja, es macht durchaus Sinn, wenn es Altersgrenzen gibt, die beim ersten Start eingehalten werden sollten.

Aber wollen wir mal ehrlich sein, wer hindert den Besitzer daran weit vor dem erlaubten Start mit seinem Hund alle Elemente aufzubauen und wiederholt zu üben?

Das schaffen keine Altersgrenzen, das schafft nur ein gutes Bewusstsein für die Fähigkeiten des eigenen Hundes, das Gefühl für die tatsächlichen Anforderungen und das Wissen, um die körperliche Entwicklung und den aktuellen Zustand des Hundes.

Jeder Hund ist anders und jeder Hund muss anders aufgebaut werden. Das einzige, was ich da pauschalisiert festhalten mag: nur mit einer guten Basisarbeit und einem langsamen, durchdachten und detaillierten Aufbau, sind Sprung -, Fang – und Tricksequenzen sauber zu erlernen und zu zeigen und Altersgrenzen haben definitiv ihre Berechtigung!

Ja, es stimmt: langsam Schritt für Schritt ist nicht immer einfach. Es kostet Zeit, Hirnschmalz und auch das eine oder andere beratende Gespräch, wenn man neue Wege suchen muss.

Dazu kommt, dass es einigen beim Zuschauen sehr schwer fällt, die Unterschiede im Aufbau tatsächlich wahrzunehmen und den Respekt für die gezeigte Arbeit zu entwickeln.

Erhaltene Punkte werden dann etwas unwichtiger, das eigene Gefühl und das innere Feedback über den erreichten Leistungsstand und das Wissen um die Zeit, die man für eine sichere Leistungssteigerung hat sind dann Kriterien, die das weitergehende Training strukturieren und beeinflussen.

Ich glaube schon, und da werden mir viele erfahrene Spieler, Trainer und Therapeuten recht geben, das man mit entsprechenden Erfahrungen, sowohl im Training, als auch auf dem Spielfeld sehr genau sehen kann, wer daran arbeitet seinen Hund zu kontrollieren und sicher aufzubauen.

Ein geschultes Auge wird erkennen, wenn es der Hund ist, der sich für Momente entzieht und „sein eigenes Ding durchzieht “

und mit einem guten Blick ist man in der Lage jeden Trick oder Sprung automatisch in den einzelnen Teilschritten zu betrachten und weiß einzuschätzen, wie das Training aufgebaut ist bzw. aufgebaut werden sollte.

Ein Sturz, ein Unfall kann jedem passieren und gerade, wenn einem Sicherheit und einer guter Aufbau sehr wichtig ist, sind die Selbstvorwürfe dann umso schlimmer.

Wir alle wissen, dass wir es mit Tieren zu tun haben, die auch mit bestmöglicher Ausbildung und körperlichem Aufbau niemals 100% unter Kontrolle stehen können, aber mit einem guten Wissen, um die oben genannten Details, mit dem Bewusstsein für die Individualität und dem eigenen Anspruch auf eine bestmögliche Vorbereitung, wird es einfacher, zu erkennen, ob der Spieler daran arbeitet, das Risiko so weit wie möglich zu minimieren.

Und auch , wenn diese Feinheiten dem ein oder anderen Zuschauer verborgen bleiben und wenn manche Leistung, gerade durch ihre Einfachheit, ihre saubere Basis und die erarbeitete Kontrolle nicht in dem Maß wahrgenommen wird, wie sie es verdient hätte –

wir haben Spieler, die wissen was sie tun und dies auch bei anderen wahrnehmen und mit ehrlichem Respekt honorieren und spätestens bei meinen Kollegen und mir macht sich ein durchdachtes Training und ein individuell angepasstes Spiel bemerkbar.

– eine gute Basis, Schritt für Schritt und eine Individuelle Betrachtung – diese Mühe lohnt sich …


To ask the same question does unfortunately not always mean that the answer to that question will be the same.

So please stop comparing apples and oranges, take a close look, ask questions and rethink! Out there, there are some players that are perfectly able to differentiate and they deserve a lot of respect for what they do!

„Too fat, too big, too far, too high, too early, too late, too fast, …. – what do you think?“

Why do so many people think that those questions can be answered generally?

Yes, there are basic values and those can’t be changed. Of course sometimes and for some dogs you can clearly say: „Yes, it is too heavy“ for the sport, but when it comes to nuances, you can’t just compare bare numbers.With two dogs of the same height and weight there might still be one that should lose 2-3 kilograms, because it would move safer and sportier with less weight. Moreover, we can’t possibly compare a dog that is very well muscled with a dog that has a lot less muscles but the same weight and the same height. So to that queston, there is no answer that can be given in general!

„Too high, too far….“

Yes, that exists! But apart from heights and widths that actually would be too much for every dog’s skills, this is also an individual question that is related to the level of training and the health and condition of the dog. I am always happy to answer the question of „ Is this too far or too high for MY dog?“, and to give reasons for my opinion, but within the „normal“ reasonable and acceptable limits, I won’t answer this question in general.There are tricks that every dog needs an individual height for, to show it well and safe. And even if it surprises some of you: „too low“ can be just as dangerous as „too high“.

„Too fast?“

The question is: can the dog still be handled? Is the dog able to do the jumps and tricks well and safe? What do I see and what would be possible?

This is easy to observe and evaluate individually.

„Too early? Too late“

For dogs that still grow, there are other rules about what they can do physically, than for adult dogs. This is just fact and this fact can’t be changed. It is very important to stick to these rules. Therefore, it is very good and appropriate if there are age limits for the first competition, that need to be complied.

But let’s be honest: Nobody prevents owners to practice all of the elements and exercises with the dog again and again before it would actually be allowed to compete? No age limits can prevent this. Only a good awareness for the dog‘s skills, a good sense for the demands and the knowledge about the physical development and the current shape, health and condition of the dog can do this.

Every dog is different and has to be trained differently. The only thing that I CAN actually say in general is: only with a good basic work, a slow and well planned and detailed training, jump-, catch- and trick sequences can be learned and shown well, and age limits are certainly appropriate! Yes, it is true that it is not always easy to do things slowly step by step. It takes time, a great deal of thought and consideration and also some advisory talks, if you have to find new ways for the training.

Moreover, it might be hard to actually spot the difference in the design of the training and to develop respect for what is shown. Received points will get less important, the handler’s feeling and the inner feedback for the achieved level of performance and the knowledge about the time that should be used and taken for the increase in performance will then be the criteria that structure and influence the following training.

In my opinion, and many experienced players, trainers and therapists will agree, with experience in training and also in competing it is easy to see who works on handling and controlling the dog well and who also trains the dog safely and thoroughly.

A well-trained eye will recognize if the dog escapes from the handling for some moments and does whatever it wants. A well-trained eye is also able to evaluate every trick and jump automatically and to judge how the training has been designed or even how it should be designed.

Falls and accidents can always happen and especially if safety and a good training is important for someone, there will be a lot of self-reproach.

We all know that we work with animals and that even with the education and physical training that is best possible, an animal can never be controlled 100%. However, with a good knowledge about every detail discussed, and with the awareness for the individuality and with the own demand for the best possible preparation, it will get easier to recognize if the player works on minimizing risks as much as possible.

And even if not every spectator can see those details and even if some performances, with simplicity and basic elements as well as well developed control, are not as appreciated as they would deserve to be –

there are players that know exactly what they do and that also recognize those things in other peformances and honor this with honest respect.

At least my colleagues and I appreciate well thought-out training and a performance, that is individually designed for the dog.

A good basis, step by step and an individual consideration – It’s worth the effort!

Übersetzung Katrin Häusler

Mehr über Britta findet ihr HIER 
https://www.facebook.com/Britta-Reiland-Gesundheit-auf-4-Beinen-383915588433986/

http://www.tierphysiotherapie.info/

 

Physio für die Hunde – WARUM DAS DENN?

Meine Hunde gehen regelmäßig zur Physiotherapie bei Lisa Keller Tierisch Vital in Erkelenz.
Immer wieder werde ich gefragt WARUM DENN DAS?

Bei meinen Mädels gibt es da diverse Gründe:

1. Elfe ist nicht mehr die Jüngste und ich möchte, dass sie mir noch lange körperlich wie seelisch fit bleibt.

2. Honey hatte als junger Hund 2 Unfälle. Seitdem hat sie Probleme im Übergang Brust-zu Lendenwirbelsäule (Blockaden) und eine PL Grad 2 (Patellaluxation durch Unfall – Verschiebung der Kniescheibe.

3. Bjelle  OHNE WORTE
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Die Mädels leisten permanent körperlich Dinge für mich, die auch Bewegungen beinhalten, die sicher nicht natürlichen Ursprungs sind, auch wenn nicht alles geplant ist ….

.. da liegt es doch nun mal in meiner Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sie best möglich rundum versorgt werden und dazu gehört meiner Meinung nach der jährliche Check-Up Besuch beim Tierarzt ebenso, wie regelmäßige Physiotherapie, gutes und ausgewogenes Futter, vernünftige Bewegung und Training und Pausen bzw Entspannungszeiten.

Bei Lisa bekommt jeder Hund was er gerade aktuell braucht.
Die Mädels arbeiten mal mehr, mal weniger gut mit 🙂 wie das eben so ist.

Gestern war wieder ein Termin (Abstand ca 6 Wochen) und wir haben euch ein paar Bilder mitgebracht, die ich während der Sitzung mit dem Handy gemacht habe.

Stand gestern:
Bei ELFE klemmt es etwas im Rücken und das Kreuzbein hatte einen leichten Schiefstand
HONEY war Knochen technisch „gerade“ aber die Muskeln waren empfindlich (tägliche Massage ist nun angesagt)
BJELLE hat uns überrascht. Der verrückte Wirbelwind hatte NIX … so sehr Lisa auch gesucht hat .. da war nichts 🙂 und das „obwohl“ sie der Hund ist der Frisbee spielt und die auch schon mal unkontrolliert in die Leine donnert.

Das kommt eben dadurch, wenn man zumindest versucht alles durchdacht zu gestalten.
Die Hunde werden vor jedem Training durchgehend aufgewärmt, keine Kaltstarts, abwechslungsreiches Training ohne Last auf einer Seite (Fussarbeit nur links oder solche Geschichten kennen wir nicht).
Das Training wird möglichst vielfältig und ausgewogen gestaltet, mal Kondition, mal Geschicklichkeit und Balance, Training für die grauen Zellen und was uns sonst noch so einfällt gehört ebenso dazu wie ausgedehnte Ruhezeiten (das haben meine Mädels tagsüber wenn ich arbeiten bin :-).

Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen, den Hund zumindest 2-3 Mal jährlich auch physiotherapeutisch durchchecken zu lassen, zusätzlich zum normalen Tierarzt Besuch. Für Hunde,die in welcher Form auch immer sportlich geführt werden, sollte eine regelmäßige physiotherapeutische Behandlung zum Standartrepertoir gehören. …. die Verantwortung muss man einfach tragen.

In diesem Sinne .. noch die Bilder von gestern

Jetzt würde mich mal interessieren ….

– gehen eure Hunde zum Physiotherapeuten?
– gibt es dafür bestimmte Gründe / Probleme oder aus reiner Vorsorge
– mögen eure Hunde die Termine
– welchen Sport macht ihr mit den Hunden, die regelmäßig zur Physio gehen?

Viersen 2017 – DD Turnier

Und da ist es schon wieder vorbei … das streckentechnisch am nächsten gelegene Turnier des Jahres.
Es war so schön wieder all die Menschen zu treffen, die man so selten sieht und mit ihnen zu klönen und Spaß zu haben.

Ich halte es diesmal etwas kurz … die Elfe hats GEROCKT .. als PUNKROCKER WITH FLOWERS IN HER HAIR hat sie den Ring unsicher gemacht und den ersten Platz bei den Senioren abgestaubt und mit damit den Wunsch nach einem der tollen Pokale erfüllt
Mein SONNEN KIND … ich bin so stolz auf dich und für alle die rumunken, wie man einen SO KRANKEN HUND zu einem Turnier mitnehmen UND starten lassen kann .. VIDEO GUCKEN …

bty

Honey und Bjelle haben ihr bestes gegeben. Honey war es viel zu warm am WE, obwohl sie in Dreieich bei viel wärmeren Temperaturen abgerockt ist, ging in Viersen nicht viel. Noch dazu ist sie ein paar mal vorher schon in eine Distel getreten …. NO GO .. so was unmöglichstes aber auch .. so blieb von der Choreo nicht mehr viel über und am Ende Platz 4 mit 97% und einem Aufstiegspunkt .. TOLL GEMACHT MEIN MÄUSCHEN …

Bjelle hat sich den POPO aufgerissen. Auch ihr war deutlich zu warm, die Umstände schwierig, überall Flatterbänder, sich bewegende Zäune und und und … aber sie hat es SOOO GUT gemacht und die Konkurrenz war sooo gross.
Am Ende wurde es Platz 5 mit 90% und einem Aufstiegspunkt .. der letzte Platz in der Klasse HTM 1, aber alle lagen auch ganz dich beieinander. So fehlten nur 4 kleine Punkte zu Platz 3 🙂
Ich bin unendlich stolz auf die Maus un mein Vertrauen in sie wächst jeden Tag.
Konnte sie in Viersen doch viel Zeit VOR dem Zelt mit uns verbringen, hat kaum Hunde angepöbelt und konnte trotz Müdigkeit und Wärme sogar mit zur Siegerehrung und sich auch da noch super brav verhalten.
Auch den schweren für sie NICHT blickdichten Zaun hat sie gemeistert beim Tanzen inkl Flatterbänder und Banden mit bösen starrenden Hunden 🙂
DAS IST MEHR WERT ALS JEDER POKAL ….langsam aber sicher wird sie wieder der kleine taffe Hund, der sie vor den Vorfällen war !!!!!!!!!!

 

Hier könnt ihr euch alle Videos anschauen …..

Um die Videos auszuwählen (es sind 4 ) oben links auf die 3 kleinen Blaken klicken