Gastbeitrag – FILMHUNDE by Nadine Krei

 

Gastbeitrag FILM- und TV HUNDE ARBEIT (Nadine Krei mit Coffey, Cujo & Steve)

Erzähl mir doch als erstes ganz kurz etwas über dich und deine Hunde. Wer seid ihr im Einzelnen?

DIN_6547

Als erstes „ganz kurz“ klappt bei mir eigentlich nie.

Also ich bin die Dini (Nadine Krei) geboren und lebend seit 1975 in Lübeck.
Ich lebe zusammen mit meinem Mann Gordon und unseren drei Hunden Coffey, Cujo und Steve.
Zu mir, ich habe einen normalen Job und eben meine Hobbies.
Mit den Hunden arbeite ich seit 2005 und auch da habe ich meine Liebe zur Trick-/Filmhundearbeit entdeckt. Ich bin kein Perfektionist und habe gerne Spaß mit meinen Hunden und da ich das gerne teile, also mein Wissen und meine Erfahrung, UND vor allem meinen Spaß, verbreite ich dieses seit ein paar Jahren in Seminaren.

Coffey ist 2005 in unser Leben getreten und hat alles auf den Kopf gestellt! Seither ist der Clicker unser ständiger Begleiter und auch das Fotografieren hat mich seitdem in den Bann gezogen. Coffey ist ein Australian Shepherd Jahrgang 2005, vom Wesen her sehr souverän und autark, wenn ich das so nennen darf. Er arbeitet gerne, allerdings mit viel Charme und Charakter. Coffey kann sehr wohl unterscheiden, wann er einen Auftrag hat und wann er rumschludern darf.
2009 zog Cujo ein seines Zeichens ebenfalls Australian Shepherd und das komplette Gegenteil von Coffey. Wild, erbarmungslos, abhängig…und ein kleines bisschen verrückt! Durch diesen Hund sind wir dann auch noch zum Frisbee gekommen (dazu der Gastbeitrag von Björn).
Da wir noch ein kleines Plätzchen hatten zog 2013 die obligatorische Fußhupe Steve ein. Steve ist ein Papillon (deswegen auch Steve McQueen), wobei ich ihn auch gerne als Toy-Border-Extrem bezeichne.
Dieser kleine Wirbelwind hat uns mal gezeigt, wo der Hammer hängt und dem Begriff schnell, gescheit und wendig neue Dimensionen verpasst.

Wie bist Du mit deinen Hunden zur Filmarbeit gekommen?

Auch hier muss ich das Jahr 2005 beschuldigen. Der Coffey zog ein und weil seine Mama ein kleiner Werbestar war, wollten wir natürlich auch so was für unseren süßen Welpen. Wir nahmen Kontakt mit einer Filmtieragentur auf und schickten denen Bilder vom Coffey und eine kleine Beschreibung. Coffeys erster Job kam dann mit süßen 6 Monaten für einen Futtermittelhersteller. Er sollte auf der Seite liegen können, was er bei Anfrage noch nicht konnte, aber wir hatten ja 3 Tage Zeit und es hat geklappt. Es folgten weitere Fotojobs und irgendwann fragte man uns, ob wir uns vorstellen könnten, dass der Coffey auch in bewegten Bildern mitmacht und schwups waren wir in der Filmtierkartei.
Eigentlich gar kein Hexenwerk und wir bereuen keine Minute.
DIN_1754

Wo haben deine Hunde schon mitgespielt?

Coffey:
– Fotoshootings für diverse Futtermarken
– Werbespots: Vaillant Heizung, Eger Bier, Vet-Konzept,Musikvideo „Die Fischer-Kiss’n Schlacht“,VW (leider nicht ausgestrahlt), Renault (leider nicht ausgestrahlt)
– Film: Fünf Freunde Teil 1 und 2 (Kinofilm)

Cujo:
-Fotoshooting für einen Werbeprospekt für Kindermode
– Fotoshooting für Haushaltsgeräte
– Musikvideo „Die Fischer-Lass die Finger davon“

Steve: -Werbespots: Review Bekleidung, Vimi-Hundeshampoo, Otto Technik-Geschirrspüler,                 Musikvideo, Platinum

Und ich habe sicher noch einiges vergessen J

Was sind die Voraussetzungen für einen guten Filmhund?

Die Hauptvoraussetzung für einen guten Filmhund ist der Grundgehorsam, ohne den geht gar nix. Ausserdem muss ein Filmhund auf Distanz arbeiten können sprich min. 3 Meter, mehr ist immer besser. Als Filmhund muss man auch nur auf Sichtzeichen oder nur auf Wortkommando agieren können, denn Mensch kann nicht immer reden und der Hund kann einen auch nicht unbedingt immer sehen. Der Hund sollte mit Fremdpersonen arbeiten können, denn auch das gelegentliche Agieren mit den Schauspielern steht auf dem Plan.
Weiterhin ist es wichtig, dass der Hund ein starkes Nervenkostüm besitzt, denn die Filmarbeit ist harte Arbeit und an so einem Set (auch beim kleinsten Fotoshooting) gibt es viele Stressoren, mit denen Hund und Halter umgehen müssen. Der Hund sollte auf jeden Fall Spaß daran haben Dinge zig mal zu wiederholen, denn auch das gehört dazu. Ich kann jetzt nicht sagen wie ein guter Filmhund auszusehen hat, denn das hängt davon ab, was der Kunde/die Produktion sucht.

Was sind die Basics die jeder Hund vor der Kamera beherrschen sollte?

Gute Frage! Sitz, Platz, Steh, Apportieren, auf Markierungen laufen, Bellen auf Kommando am wichtigsten gut aussehen vor der Kamera. Ehrlich gesagt ist das wirklich eine schwierige Frage, denn jede Jobanfrage beinhaltet andere Anforderungen an den Hund und ist extrem individuell! Manchmal muss der Hund einfach nur an einer Stelle liegen bleiben, ein anderes Mal muss er im Wasser rumtoben und mit Bällchen spielen und dann wieder möglichst Kaffee kochen und servieren.

DIN_2196

Bekommen die Hunde eine „Gage“?
Die Hunde bekommen keine Gage aber der Besitzer 😉
Dies kann und sollte man auch nicht beziffern, weil das gar nicht geht. Man handelt Tagesgagen mit der Agentur aus, manchmal bekommt man „nur“ eine Aufwandsentschädigung, dann sollte aber auf jeden Fall Anreise und evtl. Aufenthalt vergütet werden. Dies ist wirklich sehr individuell zu betrachten.

Muss man als Besitzer dafür eine Ausbildung habe?

NEIN! Als Besitzer muss man nur „vorzeigbar“ sein, sprich man sollte sich am Set/Location zu benehmen wissen und vernünftig mit dem Hund umgehen können. Dafür, dass alles tierschutzgerecht etc. läuft ist ein Tiertrainer der Agentur vor Ort! Wer einen 11er (§11 Tierschutzgesetz, Abs. 1, Nr. 8d) besitzt dürfte auch ohne diese Tiertrainer am Set sein, aber keiner wird da alleine gelassen!

DIN_2402

Gibt es etwas was du deinen Hunden NIEMALS zumuten würdest vor der Kamera?

JA! Dinge die meinen Hunden wehtun, die ihnen Angst machen, die ihre Gesundheit gefährden… Auch hier kann ich nichts Konkretes sagen. Das ist Situationsbedingt! Wir haben schon das ein oder andere mit der Regie besprochen, weil es so nicht im Drehbuch stand oder haben die Aktion auf max. 3 Wiederholungen beschränkt, weil es dann zu viel wird. Es ist Wetterabhängig, inwieweit kann ich meinen Hund in der Mittagshitze arbeiten lassen, inwieweit kann ich meinen Hund über einen Ast klettern lassen, inwieweit kann ich ihn in dunklen Ecken arbeiten lassen…sind die Untergründe sicher, liegen dort Scherben/Nägel/Schrauben…habe ich genug Wasser zum Kühlen, besteht die Möglichkeit den Hund in Schatten zu legen, wenn nicht, wie sorge ich dafür…so viele Faktoren, die da mitspielen auf die man einfach achten muss.

DIN_1827

Woran erkennt man eine seriöse Produktion / Agentur?

  1. Man muss für eine Setcard/Aufnahme in die Agentur NIX bezahlen!!!!
  2. Die Agentur spricht alles bis ins kleinste Detail mit dem Besitzer ab!
  3. Man wird am Set gut betreut!
  4. Sie gehen mit ihren eigenen Tieren (die meisten haben einfach auch selber Tiere) vorbildlich und liebevoll um.

…zu einer seriösen Produktion kann ich so nix sagen, wir verhandeln über die Agenturen und haben da unsere Sicherheit und Rückendeckung

Haben Deine Hunde Star-Allüren?

Ja! Vor allem der Coffey, okay es ist mit Sicherheit antrainiert, aber ich finde es höchst sympatisch …ohne „Gage“ macht der nix J Coffey muss man zeigen, dass man Leckerlies dabei hat, dann arbeitet er bereitwillig mit! Außerdem ist er der Meinung, dass Vorführungen unwichtig sind und macht da ziemlich oft, was er will (ich finde das ja lustig). Dafür weiß er aber auch, wann er am Set ist und man kann sich auf ihn verlassen. Cujo ist allgemein etwas anders, aber Allüren würde ich ihm jetzt nicht andichten wollen. Der ist glücklich, wenn er was machen darf und mal im Mittelpunkt steht.
Steve…nö auch nicht, der hat immer gute Laune, kriegt nicht genug vom Arbeiten und verbreitet einfach gute Stimmung!

Coffey-Bogart

Email: nadine.krei@gmx.de

Facebook Profil von Nadine

Ich danke dir Nadine ganz herzlich für diesen Einblick in die Filmhundearbeit.

Auch Honey hat schon den ein oder anderen Job (VHV Versicherung, TV Serie Kommissar Stollberg eine Folge, Fotoshooting für Premiere Best Meat)  ergattert und zwar über die gleiche Agentur mit der auch Nadine zusammenarbeitet .. ich möchte auch die hier einmal kurz nennen.

Zwei wirklich empfehlenswerte Agenturen sind

Der Filmtierhof Elsässer

und

die Agentur von Elke Schwaiger Tierpalast

 

 

 

 

Advertisements

Was ist eigentlich …. CROSSDOGGING ?

Gastbeitrag Crossdogging

(Melanie Fydrich)

IMG_3118

Erzähl mir doch als erstes ganz kurz etwas über dich und deine Hunde. Wer seid ihr im Einzelnen?

Wir sind ein bunter Haufen der immer Lust darauf hat Neues auszuprobieren. Im Einzelnen gibt es unseren acht jährigen Husky-Aussi-Mix Snow, unsere sechs Jahre alte Border-Mali-Mix Hündin Baily, die fast einjährige Border-Dame Trouble, meinen Mann und mich, Melanie Fydrich. Neben dem Crossdogging betreibe ich in Duisburg die Hundeschule Heinrichsen.

Zusammen mache ich das Crossdogging mit Raphaela Niewerth, die mit Ihren drei Kindern, ihrem Mann, dem Stelzendackel Norbert und dem Kater Piet in Ahaus lebt und dort eine Hundeschule betreibt und für Hundetrainer Konzepte schreibt.

Crossdogging – was ist das genau?

Crossdogging ist eine Art Circletraining für Mensch und Hund. Es geht darum, fünf lustige und kniffelige Aufgaben in einer Trainingseinheit so oft wie möglich zu lösen. Um einen überregionalen Vergleich möglich zu machen, schicken wir allen teilnehmenden Hundeschulen in einer Kalenderwoche die gleichen fünf Aufgaben zu. Ebenso stellen wir einen Zeitplan und eine Materialliste auf, geben Trainingstipps und Themenschwerpunkte für den Monat vor. Die erreichten Punkte eines jeden Mensch-Hund-Teams werden von uns in einer Rankingliste unserer gleichnamigen Webseite geführt. Natürlich mit der Unterteilung Study (Anfänger), Bachelor (Fortgeschrittener) und Master (Profi). Dies ist aber kein Muss.

Die Aufgabenstellungen gehen quer durch alle Hundesportbereiche. Dabei geht es nicht um die exzessive Ausübung nur einer Sport- oder Beschäftigungsart, sondern um die vielfältige und facettenreiche Auslastung des Vierbeiners. Somit ist Crossdogging ein sehr kreatives Kursangebot für Menschen, die Freude daran haben, an ihrem Hund ungeahnte Talente zu entdecken und zu erproben. Ob Grundgehorsam, Agility, Frisbee, Longieren, Trickdog, mentales Training, Apportieren – hier findet sich alles wieder!

Glanz in die Augen seines Vierbeiners zu zaubern gehört wohl zu den wichtigsten Fertigkeiten eines guten Hundehalters. Durch immer wechselnde Aufgaben bleibt es für den Hund spannend. Die meisten Hunde lieben diese Abwechslung. Was viele Hundebesitzer außer Acht lassen, ist die Tatsache, dass sich bei allzu exzessiv durchgeführten Sportarten leicht der Stresspegel beim Hund erhöht. Dies kann auf Dauer zu Erkrankungen führen. Beim Crossdogging werden die Aufgaben bewusst ohne hohe Erregung durchgeführt. Das saubere und konzentrierte Erarbeiten verschiedener Übungen steht im Vordergrund. Perfekt beherrschen kann man nie alle Aufgaben. Uns geht es nicht um sturen Kadavergehorsam, sondern um Spaß am Miteinander! In jeder Aufgabe werden die Grundlagen wie Sitz, Platz und Fuß gefestigt und mit einer Vielseitigkeit aus dem Bereich des Hundesports kombiniert.

Kann jedes Mensch-Hund-Team Crossdogging machen?

Beim Crossdogging geht es nicht um die exzessive Ausübung nur einer Sportart, sondern um die vielfältige und facettenreiche Auslastung des Hundes. Deshalb sollte der Halter kreativ denken können und eigene Lösungsansätze finden – ist er dazu bereit, ist Crossdogging genau das Richtige. Teilweise sind die Aufgaben ganz schön „tricky“, wenn z.B. der Hund auf einer Matte solange warten muss, bis der Mensch mit Hilfe von chinesischen Essstäbchen ein Stück Wurst in den drei Meter entfernt stehenden Napf gelegt hat. Erst jetzt darf der Hund loslaufen und es fressen. Die meisten Hunde lieben die Abwechslung, die diese Sportart mit sich bringt. Geeignet für alle Rassen und Größen.

IMG_2804

Wo findet man weitere Informationen zu dem Thema?

Um mehr Informationen über das Crossdogging zu bekommen, könnt ihr gerne alle auf http://www.crossdogging.de/ gehen. Die Homepage haben wir so aufgebaut, dass sowohl die Trainer dort Informationen erhalten als auch die Hundehalter.

Ansonsten besteht auch die Möglichkeit sich das Buch „Crossdogging – Hundesport querbeet“ aus dem Kynos Verlag zu besorgen.

Auf unserer Homepage gibt es auch die Möglichkeit eine Hundeschule in der Nähe zu finden, die Crossdogging anbieten.

Ist die passende Hundeschule aber schon längst gefunden, heißt es nicht verzweifeln sondern einfach den Trainer auf unser Konzept aufmerksam machen.

Was sollte der Hund an Basis-Training mitbringen?

Die Anfänger absolvieren die Aufgaben für Studys. Hierbei darf der Hund in der Regel vom Menschen begleitet werden und muss nicht auf Entfernung arbeiten.

Jeder, der in der Lage ist, seinen Hund mit einem Leckerchen zu locken, ihn ins Sitz und Platz zu bringen und den Hund durch einen Tunnel schicken kann, wird diese Aufgaben meistern.

So ist es möglich nach dem klassischen Basistraining der Hundeschule direkt ins Crossdogging einzusteigen. Die Teilnehmer können ganz einfach in verschiedene Hundesportarten hineinschnuppern, ohne sich direkt festlegen zu müssen. Durch die Vielseitigkeit der Aufgaben wird bereits Erlerntes etabliert und es werden Ideen für neue Übungen im Alltag gegeben.

Können auch Welpen schon beim Crossdogging mitmachen?

Natürlich kann man mit seinem Welpen schon Crossdogging machen. Wichtig ist nur immer das eine Beschäftigung natürlich nicht das Training des Grundgehorsams ersetzt. Da die Aufgaben an die Größe und das Können (durch die Ligeneinteilung) angepasst werden, kann auch der Welpenbesitzer dem Kleinen schon zeigen wie Teamwork funktioniert.

IMG_2978-2

Was ist für dich ein positiver Effekt, der durch Crossdogging erreicht werden kann?

Ein perfektes Verhältnis von Anspannung und Entspannung wird während der Stunde geschaffen. Zwei Minuten konzentrierte Arbeit mit seinem Menschen wechseln mit zwei Minuten Pause und Zuschauen ab. Langweilige Wartezeiten für den Hundehalter entfallen, da er mit dem Punktezählen seines Mitstreiters beschäftigt ist. Die Hunde aber nehmen die Pausen dankbar an und lernen, auch einmal „abzuschalten“ und zur Ruhe zu finden. Das stärkt auch die Bindung!

Man lernt seinen Hund neu kennen und kann ihn dadurch besser einschätzen. Der Fokus richtet sich beim Crossdogging nämlich nicht auf die Perfektion. Vielmehr geht es um Aufgaben, die kreatives Denken sowohl vom Menschen als auch vom Hund fordern.

Haben Sie schon mal versucht, ihren Hund sitzen zu lassen, während sie mit Chinastäbchen ein Heißwürstchen transportieren? Gelingt es Ihnen, Ihren Hund nicht nur über ein Hindernis sondern auch drunterher zu lotsen? Können Sie sich darauf konzentrieren, Ihren Hund durch Ihre Beine laufen zu lassen, während Sie ein Kinderlied trällern? Dies und noch viel mehr ist Crossdogging.

Die Schwierigkeit besteht darin, Dinge, von denen jeder meint dass er sie kann in einen vollkommen anderen Kontext zu bringen. In jeder Woche werden den Teams neue Aufgaben gestellt, die man mal besser mal schlechter bewältigen kann.

Des Öfteren können wir Mensch-Hund-Teams beobachten, die zu Beginn die Aufgabe einfach nur zu schaffen versuchen. Das Handling vom Menschen ist noch schwierig, der Hund noch unsicher in seiner Ausführung. Nach der dritten Wiederholung jedoch scheinen sowohl Mensch als auch der Hund den Ablauf verstanden zu haben und sind aktiv und mit Feuereifer dabei. Dies ist immer ein ganz besonderer Augenblick für alle Beteiligten. Der Moment, in dem es bei dem Hund ganz offensichtlich „klick“ gemacht hat und er die Aufgabe fast auswendig bewältigt. Aber eben nur an dieser einen Station. An der nächsten Station wartet wieder eine vollkommen neue Herausforderung auf das Team.

Crossdogging kann ungeahnte Talente ans Licht bringen. Schubladendenken wie: „das ist ein Border Collie, mit dem muss man Treibball machen“ oder auch „ein Labrador kann nur apportieren“ wollen wir damit ausmerzen. Jeder Hund darf alles können, das eine besser als das andere, aber zumindest darf er alles probieren. Der Allrounder unter den Hunden wird gesucht und das kann auch ein Mops sein! Warum nicht?

Viel wichtiger als spezielle Fähigkeiten ist die Kommunikationsbereitschaft vom Hund.

Crossdogging für Hunde mit Handicap – geht das?

Die Aufgabenstellung und die Höhe der Hürden wird jedem Team angepasst. So ist es auch möglich, ältere Hunde daran teilhaben zu lassen. Auch der Hundeführer kann unbesorgt sein. Wir haben stets im Hinterkopf, dass auch körperlich eingeschränkte Menschen noch Spaß mit ihrem Vierbeiner möchten, ohne gleich an ihre Grenzen zu stoßen. Sicherlich wird es mal Aufgaben geben, die sich für den einen oder anderen als schwierig erweisen. So ist es nicht ratsam, einen Hund mit HD so oft wie möglich unter einer Hürde durch kriechen zu lassen. Bei einer Aufgabe, in der es darum geht, so viele Flaschen wie möglich umzustoßen, sind diese dann aber den kleinen Hunden oft überlegen und können die „versäumten“ Punkte schnell wieder wett machen.

Bist du mit deinen Hunden auch noch in anderen Sportarten aktiv?

Ich selber spiele mit meiner Hunden begeistert Hundefrisbee und arbeite mit Ihnen im Rally Obedience. Raphaela und ich besuchen aber ständig Seminare und Workshops um uns in allen Sportarten umzuschauen um neue Ideen für´s Crossdogging zu bekommen. Denn wichtig ist, wir haben das Rad nicht neu erfunden, sondern vereinen im Crossdogging das, was allen Spaß macht!

Und unsere Vierbeiner sind da natürlich immer wieder gefragt mit uns das Richtige zu finden!

Was ist ein NOGO im Crossdogging?

Ein NOGO fest zu machen ist immer schwer. Es gibt so viele NOGO´s im Hundewesen – wichtig ist uns das die Hundehalter lernen die Zeit mit Ihren Hunden intensiv und mit Spaß zu genießen.

Nicht exzessiv sondern vielseitig und spontan lautet die Devise bei uns!

Homepage: Crossdogging.de

Email: info@crossdogging.de

Facebook Seite

Weitere Angaben:

Buch: Crossdogging – Hundesport querbeet aus dem Kynos Verlag

DANKE SCHÖN Melanie für den Einblick in diese wundervolle Art der kunterbunten Beschäftigung.
Als Sahnehäubchen hat uns Melanie ein paar Beispielaufgaben zur Verfügung gestellt, die ihr hier einsehen könnt

flaschen_drehen

flotter_feger

hulla_hoop

Viel Spaß beim ausprobieren der kleinen Übungen und wenn ihr dann auf den Geschmack gekommen seid, schaut einfach mal bei Melanie oder einer der teilnehmenden Hundeschulen in eurer Umgebung vorbei.

 

 

 

 

 

Wochenrückblick KW 15

Ab sofort werde ich immer einen kurzen Wochenrückblick schreiben.
Dieser erfolgt immer Freitag, da ich an dem Tag erfahrungsgemäß am meisten Zeit habe.

Am letzten WE (09./10.04.2016) war nicht viel los.
Wir waren mit Freunden eine schöne grosse Runde laufen und haben den Rest gechillt.
Montag mussten wir zum impfen.
Honey und Elfe brauchten ihre 5fach Impfung ohne Tollwut und Bjelle nur Tollwut

Wie ihr schon mitbekommen habt, ist Bjelle ja manchmal etwas schwieriger zu handhaben, daher haben wir als erstes einen Termin beim Tierarzt gemacht, damit der Stress im vollen Wartezimmer schonmal ausfällt, das allein kann schon viel dazu beitragen, dass der Tierarztbesuch wesentlich entspannter stattfinden kann.
Dann ist Bjelle als erste dran gewesen, damit sie sich an der möglichen Aufregung der anderen beiden nicht hochstachelt.
Maulkorb war zur Sicherheit dabei. Kurzes Checkup ohne knurren und brummeln aber viel Lachspaste und OOPS da war die Spritze schon drin und sie hat es kaum mitbekommen. Wieder Lachspaste hinterher, Kekse vom Herrn Doktor und ab in die Box 🙂
SUPER GEMACHT !!!

Honey und Elfe haben grundsätzlich keine Probleme mit der Spritze.

Dienstag wäre eigentlich Balance Stunde gewesen, ABER natürlich hat es aus Eimern geschüttet und damit fiel die Stunde aus, war allerdings nicht so richtig schlimm, denn Elfe und Honey hat die Impfung doch recht zugesetzt.

Wir haben wie immer direkt Montag eine Darmsanierung gestartet, das machen wir IMMER nach der Impfung, um die zugeführten Schwermetalle, die in der Impflösung stecken und die anderen belastenden Stoffe direkt wieder auszuleiten und die Darmflora zu stabilisieren.

Mittwoch war Frauchen Tag … Friseur … Haare aufhübschen und Sommerfarbe rein
DANKE Sarah 🙂

Gestern war Dogdance Stunde und ich bin SO STOLZ auf das BjelliKrawelli.
So langsam kann man deutliche Verbesserungen sehen. Wir waren das erste Mal dieses Jahr draussen auf der Wiese und nicht in der Halle und sie konnte frei auf der Decke warten und hat nicht einmal einen der Hunde angepöbelt. Letztes Jahr wäre das undenkbar gewesen.
Arbeiten ist momentan etwas schwieriger, Konzentrationsspanne eines Kolibris 🙂
Ich denke mal wir haben die berühmt-berüchtigte 2te Pubertät erreicht 🙂

Alles in allem aber eine entspannte Woche ohne besondere Vorkommnisse wpid-20150930_122520.jpg

Gastbeitrag – Lisa Keller – Tierisch Vital – Physiotherapie

DSC_8131.JPGErzähl mir doch als erstes ganz kurz etwas über dich und deine Hunde. Wer seid ihr im einzelnen?

Ich bin Lisa Keller, 30 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder und einen Hund. Ich bin Tierarzthelferin und Tierphysiotherapeutin und seit Anfang 2009 bin ich nun selbstständig mit einer Tierphysiotherapiepraxis in der wir vor allem Hunde aber auch Katzen und andere Kleintiere ( z.B. Kaninchen ) behandeln. Unsere Hündin Amy ist eine Australien Shepherd Hündin und wird in diesem Jahr 9 Jahre.

Wie bist du dazu gekommen in diesem Bereich zu arbeiten?

In der Schule wollte ich gerne etwas mit Tieren machen. Ein Tiermedizinstudium kam aber nicht in Frage, da ich zu diesem Zeitpunkt nicht weit weg ziehen wollte. Also habe ich zunächst eine Ausbildung in einer Tierklinik zur Tierarzthelferin gemacht. Ich war dann relativ schnell viel im OP und habe die Tiere auch nach den Operationen betreut. In vielen Fällen wäre dann auch Physiotherapie direkt im Anschluss sinnvoll gewesen aber es war niemand in diese Richtung ausgebildet. Deshalb haben einige der Tierärzte sich dann die Mühe gemacht mit mir zusammen eine geeignete Schule zu finden.

Was ist das Schöne an deinem Beruf?

Ich finde es super, dass ich als Physiotherapeutin Hunden helfen kann die schulmedizinisch austherapiert sind. Wir konnten schon so vielen Tieren wieder auf die Beine helfen die sonst keine Chance gehabt hätten. Außerdem kann ich sehr selbständig und eigenverantwortlich arbeiten. Man hat dabei für jedes Tier relativ viel Zeit und kann ganz individuell auf die Bedürfnisse von Hund und Besitzer eingehen.

DSC_8488fertig

Und was sind die Schattenseiten?

Leider gibt es hin und wieder Fälle bei denen sich nicht das gewünschte Ergebnis einstellt oder auch Hunde die aufgrund ihres Alters euthanasiert werden müssen. Dadurch, dass wir die Tiere häufig über einen längeren Zeitraum begleiten, relativ viel Zeit miteinander verbringen und auch eine Beziehung aufbauen fällt es oft schwer das zu akzeptieren und dann auch damit umzugehen. Das muss man erst lernen.

Mit welchem Leiden kommen die meisten Hunde in deine Praxis?

Viele Hunde kommen mit degenerativen Gelenkerkrankungen zu uns wie z.B. Hüftgelenksdysplasie, Arthrose etc. aber auch akute Verletzungen wie z.B. Kreuzbandrisse kommen häufig vor.

DSC_8569fertig

Was glaubst du woran das liegt?

Das ist schwer zu sagen, die Entstehung vieler degenerativer Erkrankungen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Genetik ist sicherlich ein Teil davon, Fütterung spielt eine Rolle aber auch, dass die Hunde einfach eine höhere Lebenserwartung haben durch eine bessere medizinische Versorgung. Viele Hunde sind übergewichtig was sich auf die Gelenke nicht unbedingt positiv auswirkt. Zu viel oder zu wenig Bewegung bzw. Belastung kann eine Rolle spielen. Und leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass in der Zucht scheinbar nicht immer die Gesundheit Priorität hat. Bandscheibenprobleme beim Dackel sind z.B. kein Grund für einen Zuchtausschluss, neuere Röntgenverfahren z.B. zur Beurteilung der Hüfte wie z.B. PennHip sind nicht zuchtrelevant.

Findest du es gut, wenn Hundebesitzer präventiv mit ihren Hunden zur Physiotherapie gehen, also auch schon mit einem jungen Hund, der nicht sportlich geführt wird?

Wichtiger als mit einem jungen Hund präventiv zur Physiotherapie zu gehen finde ich, dass die Besitzer selber ein gewisses Gespür dafür entwickeln ob mit dem eigenen Hund alles in Ordnung ist. Leider können viele Hundebesitzer die Anzeichen für ein evtl. beginnendes Problem nicht richtig deuten und unternehmen dann erst viel zu spät etwas. Wenn die Menschen ihre Hunde genau beobachten und sich mit deren Verhalten auseinandersetzen dann merken sie viel eher wenn etwas nicht stimmt und können dann gezielt etwas unternehmen. Wenn man sich unsicher ist kann natürlich ein Besuch beim Physiotherapeuten sinnvoll sein. Bei Hunden die sehr aktiv sind und/oder sportlich geführt werden finde ich dagegen regelmäßige Kontrollen schon wichtig.

DSC_8202

Mögen alle Hunde die Behandlung von Anfang an?

Nein, viele Hunde sind anfangs skeptisch. Die erste Situation erinnert ein bisschen an eine Tierarztpraxis und ist den Hunden erstmal unheimlich. Wenn wir aber dann mit der eigentlichen Behandlung anfangen entspannen die meisten Hunde recht schnell. Nach 2-3 Besuchen ist dann in der Regel spätestens das Eis gebrochen.

Wurdest du schon gebissen während der Behandlung?

Richtig gebissen zum Glück noch nie. Nur einmal leicht in den Arm gezwickt als Verwarnung von einem Hund der zum dem Zeitpunkt sehr schmerzhaft war. Ich glaube dass da aber die Erfahrung als Tierarzthelferin eine große Rolle spielt. Man lernt schon ziemlich genau die Hunde auch in Stresssituationen einzuschätzen.

Hast du den Eindruck deine Patienten sind „dankbar“

Ich weiß nicht, ob dankbar das richtige Wort ist, aber die Hunde merken häufig auch schon während der Behandlung, dass das was wir machen gut tut, während die Wirkung der Spritze beim Tierarzt zum Beispiel erst später eintritt. Ich glaube die Hunde können das verknüpfen und fühlen einfach eine Verbesserung. Das erleichtert uns natürlich die Arbeit sehr weil die Hunde uns dann meistens wirklich gerne mögen und gerne hier her kommen.

DSC_8296fertig

Würdest du diesen Beruf wieder wählen?

Ja der Beruf ist toll. Ob ich allerdings nochmal den Mut hätte eine Praxis in dieser Größe aufzubauen weiß ich ehrlich gesagt nicht. Man investiert schon sehr viel Zeit, Geld und Energie für etwas was eigentlich als Beruf gar nicht existiert und dementsprechend auch nicht staatlich geregelt ist.

Homepage

Email: info@tierisch-vital.de

Tierisch-Vital auf Facebook

Bei Lisa gibt es verschiedene Therapieangebote. Einfach Kontakt zu ihr aufnehmen und absprechen, was für Euren Hund und sein spezielles Problem die passende Therapie ist.

WIR gehen regelmäßig zusammen mit den Alfsee-Zwergen im Doggy Pool schwimmen .. eine ganz besondere Zusatzleistung 🙂

Zwergen-Schwimmen
(mehr Videos findet ihr in unserem Kanal YT Kanal von PapullonHoney

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Katrin Matzerath
Matzerath Fotografie

 

5. Dogdance Turnier im Saarland (2016)

Am 02./03.04.2016 war es wieder soweit. Unser alljährliches Session-Auftakt-Turnier im Saarland, in Überherrn, organisiert von Lisa Andes und dem Dogdanceteam Saar

Gemeldet habe ich:

Sonntag Bjelle Fun Open

Sonntag Elfe Senioren offiziel (der erste Start in der Senioren-Klasse für sie nach ihrem Schlaganfall und den damit verbundenen Einschränkungen – 50% Seh- und Hörverlust sowie rechtsseitige Teilparese mit Koordinations und Balancestörungen)

Sonntag Honey Klasse 2 mit einer halbfertigen Choreo

Die Anfahrt verlief reibungslos über eine schöne Landstrassenstrecke quer durch Trier, mit Hochnebel und schöner Landschaft. Nächstes Jahr hoffe ich auf besseres Wetter auf der Rückreise, denn es gibt ein paar Punkte, an denen ich gerne halten und besichtigen würde.

Auf dem Turnier angekommen, konnte ich doch noch einen Lucky-Dip Platz für Bjelle Samstag Abend ergattern – danke an Johanna Schmidt dafür.
Bjelle war 2 Wochen vor dem Turnier in der Standhitze und entsprechend etwas „besonders“ unterwegs.
Das ließ sie mich dann auch im Ring spüren und hatte einfach mal ALLEIN Spass, aber seht es euch einfach selber an 🙂
Bjelle Lucky Dip Samstag – JUST WANNA HAVE FUN FUN FUN
Also man eins sagen .. SPASS hatte sie 🙂

Wir haben dann den Rest des Tages die anderen, wundervollen Tänze bewundert und mit Bjelle Hundebegegnungen auf dem Gassi-Weg trainiert. Sie hat sich toll weiterentwickelt seit letztem Jahr.
Im letzten Jahr musste sie auf dem ca 3 Meter breiten Weg JEDEN Hund anbrüllen und aggressiv in die Leine springen, dieses Jahr konnten 90% der Hunde einfach vorbeigehen, teilweise mit absetzen von Bjelle, teilweise auch in Bewegung.
Lediglich pöbelnde und/oder starrende Hunde bereiten noch Probleme auf dem engen Raum.
Nachmittags konnte Bjelle sogar eine Stunde IN der Halle verbringen, ohne Box, mit viel Verstärkung ging es ziemlich entspannt.

Leider hatte Honey nachmittags 2 Zwischenfälle.
Nach ich Freitag vor Abfahrt noch beim TA war, weil sie plötzlich 2 Wackelzähne hatte (Abklärung Entzündung usw, denn mit Aua möchte ich sie nicht starten lassen und mit Antibiotika im Blut auch nicht – aber es gab eine Entwarnung) hat sie sich Samstag beim tappeln durch einen Bach die Kniescheibe ausgerenkt (Honey hat eine PL 1 seitdem sie 19 Monate alt ist und einen Unfall beim spielen hatte und diese ist verstärkt worden durch einen Bänderanriss 2015 nach einem Spielzusammenstoß mit ihrer Tochter, jetzt je nach Hormonstatus PL 2-3)
Das Problemchen war schnell behoben, trotzdem war klar, lahmt sie Sonntag beim Aufstehen wird der Start gestrichen.
Auf das Erlebnis oben drauf musste sie sich noch kurz mit Lou von Kim in die Wolle bekommen wegen einem Stück Trockenfutter, aber auch das lief glimpflich ab 🙂

Die Nacht haben wir gemütlich und ruhig im Felsberger Hof verbracht.

Sonntag morgen hieß es dann FRÜH aufstehen, denn Elfe hatte Startnummer 1
Ich hab mir so gewünscht, dass sie mit ihrer Beeinträchtigung gut klar kommt und wir es schaffen trotz der Umgebungsgeräusche eine gute Kommunikation zu finden – und – was soll ich sagen, es hat geklappt und sich richtig gut angefühlt

Völlig baff war ich dann bei der Siegerehrung, denn die kleine Elfe hat es doch tatsächlich geschafft sich PLATZ 3 !!!! zu ertanzen.

Ich bin so unendlich stolz auf sie Elfe Platz 3 Klasse Senioren off.

In der Zwischenzeit sind dann Kirsten & Dexter in Klasse 1 gestartet und haben gezeigt, dass sie sich TOLL weiterentwickelt haben.
Zur Belohnung gab es für die beiden den 6ten Platz in ihrer Klasse
TOLL GEMACHT

Nachmittag startete dann die Klasse 2. Ich hatte schon ziemlich Bammel, wobei mein größtes Ziel für dieses Jahr war, dass Honey ihre gute Laune und Motivation halten kann. Das war 2015 nicht immer der Fall.
Also mit guter Laune in den Ring und mit noch besserer wieder raus.
Honey hatte die ganze Zeit ein Strahlen im Gesicht .. und ich auch .
Das Knie machte keine Probleme, aber ihre Kreativität und etwas überdrehte Motivation schon. Honey hat einfach die komplette Choreo umgestrickt und ich bin so gut es ging hinterhergetanzt 🙂

Es hat sich trotzdem super angefühlt und mein persönliches Ziel war erreicht.
Umso schöner war es, dass wir mit unserem Tanz dann auch noch Platz 2 ergattern konnten

Honey PLatz 2 KLasse 2

Sonntag nachmittag hatten dann noch die beiden Jungspunde Flint und Bjelle ihre Fun Starts.
Flint war begeistert und lustig unterwegs und hat uns viel Freude beim zusehen bereitet.

Bjelle hatte wenigstens einen kleinen Teil ihres Hirns wiedergefunden und konnte teilweise ihre Choreo zeigen … das wird doch noch einiges an Arbeit sie zuverlässig zu bekommen .. aber SPASS hat sie immer

 

Alles in allem war es wieder ein wundervolles Auftakt-Turnier für uns.
Die Organisation und das ganze Drumherum waren stimmig und harmonisch. Es ist toll viele Gesichter zu treffen, die man nur einmal im Jahr sehen kann .

Wir freuen uns JETZT SCHON auf 2017 !!!!

Gastbeitrag – Buchautorin – Corinna Lenz

 

Hallo Corinna, erzähl mir doch als erstes ganz kurz etwas über dich und deine Hunde.

corinna-uber-mich

Wer seid ihr im Einzelnen?

Mit den Hunden Snoopy, Peanut und N´Joy wohne ich in Bonn. Hier fühlen wir uns rundum wohl, denn z.B. lange Spaziergänge am Rhein machen uns allen viel Spaß!

Vor einigen Jahren fasste ich den Entschluss , mich beruflich zu verändern. Ich machte eine Ausbildung zum Hundetrainer bei der IHK / BHV in Berlin und eröffnete eine Hundeschule (Clicker Center Bonn / Troisdorf). Doch damit nicht genug. Ich fand heraus, wie viel Spaß es macht, etwas zu lernen, was einem wirklich am Herzen liegt. Deshalb besuchte ich viele Seminare und bildete mich u.a. weiter, indem ich Hühnern unterschiedliche Verhalten beibrachte. Ich bin sehr dankbar einen so schönen Beruf ausüben zu dürfen!

Snoopy ist eine kleine Pudelhündin, die 2007 bei mir einzog. Mit ihr machte ich hautsächlich Agility in einem Hundeverein und zur Zeit Trickdogging. Snoopy ist eine Prinzessin und möchte auch so behandelt werden!

Peanut (Pini) ist eine kleine Mix Hündin aus Rumänien und zog 2010 bei uns ein. Als ich sie von ihrer Pflegefamilie abholte, verteidigte sie als 7 Wochen alter Welpe ihren Wasser -und Futternapf gegenüber den anderen 12 Hunden im Haushalt. Zu Menschen, die sie kennt ist sie sehr freundlich und möchte alles richtig machen! Tricks und Intelligenzspiele sind ihr Hobby!

N`Joy zog zwei Jahre später bei uns ein. Er ist auch ein Mischling aus Rumänien. Er lernt für sein Leben gerne und möchte am liebsten immer etwas unternehmen. Seitdem er bei uns eingezogen ist, verstehen sich Snoopy und Peanut viel besser.

 Wie bist du auf die Idee gekommen dein erstes Buch zu schreiben?

Mit meinem Mann gründete ich die Website Dog it Yourself. Dort haben wir mit zahlreichen kreativen und hundebegeisterten Menschen wie z.B. dir Britta, Anleitungen für Hundesachen zum Selbermachen, Rezeptideen und Tricks eingestellt. Diese Website gefiel auch einer Mitarbeiterin vom Ulmer Verlag. Sie kontaktierte mich und fragte, ob ich ein Buch herausbringen möchte. Ich war von der Idee begeistert uns so entstand mein erstes Buch “Hundespiele einfach selber machen”.

Welche Bücher gibt es mittlerweile von Dir?

„Hundespielzeug einfach selber machen“

 51-YBxo6vNL._SX397_BO1,204,203,200_

“Großer Spaß für kleine Hunde”

51ABXooESwL._SX360_BO1,204,203,200_

und zusammen mit Christiane Schnepper habe ich das Buch

“Lernspiele für Welpen” herausgebracht.

51XrskaGC0L._SX360_BO1,204,203,200_

 Wie findet man einen guten Verlag?

Ich hatte das Glück, dass mich der Verlag kontaktiert hat. Ansonsten kann ich jedem empfehlen, sich mit einem Konzept an bekannte Verlage zu wenden.

Ist es nicht TEUER ein Buch zu schreiben?

Ich denke es ist von Verlag zu Verlag verschieden, wie die Bezahlung ausfällt. Ich habe für meine Bücher eine bestimmte Summe erhalten und bekomme zusätzlich von jedem verkauften Exemplar einen kleinen Betrag.

Woher bekommt man die Fotos für sein Buch?

Bei meinen Büchern hatte ich die Fotografin Heike Schmidt Röger, die u.a. mit dem Ulmer Verlag zusammen arbeitet.

Schreibst du deine Bücher einfach zwischendurch, oder gibt es kreative Phasen

Besonders gerne setzte ich mich in ein Café und schreibe dort meine Texte. Es gibt Tage, da bin ich besonders kreativ und komme schnell voran und dann gibt es wieder Tage, an denen lege ich Heft und Stift zur Seite.

Was ist wichtig wenn ICH ein Buch schreiben wollte?

Ein Thema das einen begeistert und von denen man andere Menschen begeistern möchte sollte meiner Meinung nach Grundlage von einem Buch sein. Als nächstes sollte man ein Konzept schreiben, sie einen Zeitplan überlegen und sich an einen Verlag wenden. Es gibt auch die Möglichkeit ein Buch ohne Verlag herauszubringen. Da kenne ich mich jedoch nicht aus.

Wird es noch weitere Bücher geben von dir?

Zur Zeit möchte ich mich mehr dem Hundetraining widmen.

Wichtige Infos zu Corinna

Clickercenter Bonn

DogItYourself

Corinna auf Facebook

Email: corinnalenz@hotmail.com

Facebookgruppen

Dog it Yourself Gruppe

Trickdogging Gruppe

Weitere Angaben:

Ich veranstalte in Bonn regelmäßig Trainertreffen, Workshops und Seminare und würde mich über Besucher freuen!

 12346354_964643806959898_2862896470476786685_n

 DANKE SCHÖN ☺ Vielen Dank für das Interview Britta!