Elfes Kastration und Test des Hunde-Schutzkragen

Am 07.01.2016 war es nun soweit. Nachdem die Elfe fast 2 Jahre keine regelmäßige Hitze mehr hatte und sich im Ultraschall Veränderungen an den Eierstöcken zeigte, wurde sie heute kastriert.

Ich hatte da schon große Sorge, da die Maus ja auch Herzpatientin ist.
Genau deshalb ist aber auch die Wahl gefallen, die OP jetzt durchzuführen (sie ist 8 Jahre alt) und nicht weiter zu warten bis sie älter ist und damit sich damit auch das Herzproblem höchstwahrscheinlich verschlechtert.

Das einschlafen hat ihr keine Probleme bereitet. Ganz entspannt ist sie weggeschlummert und schon knapp 1 Stunde später konnte ich sie halbwach abholen.
Herzlichen dank hier an unseren lieben Dr. Merschbrock zu dem unsere Tiere schon seit gut 12 Jahren mit kleineren oder grösseren Wehwehchen gehen, der unsere Zucht betreut und immer ein offenes Ohr hat.
Pathologisch war nun an den Eierstöcken und der Gebährmutter (Ja wir haben eine total OP durchgeführt, alles andere halte ich für nicht sehr sinnvoll, mag aber bitte jeder selbst entscheiden) kein grösserer Befund festzustellen.

Die nächsten 4 Stunden waren hart. Elfe hat viel geweint und Honey und Bjelle waren total aufgebracht.
Honey eher weil der Welpen-Auslauf aufgebaut war, um Elfe die nötige Ruhe für die nächsten Tage zu verschaffen und sie wohl der Meinung war, dass in einem Welpen-Auslauf auch Welpen sein müssen. Elfes weinen hat das ganze noch verschlimmert.
Bjelle hingegen hat hochgradig aggressiv reagiert, sie hat überhaupt nciht wahrgenommen, dass das Tier in dem Auslauf die ELFE ist und war komplett aufgebracht, versuchte sogar von oben in den Auslauf zu springen (Glücklicherweise hatte ich daran gedacht das Netz oben auch zu zu machen)
Als Elfe einigermaßen wach war, durften Honey und Bjelle dann mal gucken gehen und danach wars auch wesentlich besser, wobei Bjelle weiterhin in HAB ACHT Stellung blieb .. das war ihr einfach unglaublich unheimlich.

In den nächsten Tagen hatte ich dann Urlaub, um Elfe bestmögich betreuen zu können.
Die trug in meiner Anwesenheit nur einen Babybody, da sie nicht der Typ HUnd ist, der permanent an Wunden leckt.
in unserer Abwesenheit musste sie zusätzlich einen Kragen tragen.
HIer haben wir lange vorher schon geschaut und gesucht, was es gibt und was in Frage kommt und sie beim Hundeschutzkragen Bloomy gelandet. ( Bloomys auf Facebook )
Das sind weiche, aus mit Fleece ummantelten Schaumstoff gefertigte Kragen, die sehr weich sind und kaum Geräusche verursachen. Der Hund tut sich nicht weh, wenn er irgendwo aneckt und kann sich wesentlich besser damit ablegen, da der Kragen sich dann anpaßt.
Auch fressen und Kauzeug kauen ist kein Problem mit dem Kragen.
Beim trinken sollte man darauf achten einen eher kleineren Napf zu nutzen, denn sonst tauchen die Hunde mit dem unteren Blutenblatt ins Wasser ein und der Bloomy kann sich etwas voll saugen.
Trotzdem hatte Elfe keine Chance mit dem Kragen an den Bauch zu gelangen.
Ich denke dass diese Kragen für kleine bis mittelgrosse Hunde eine SUPER Lösung sind, vor allem bei Hunden die sensibel auf Geräusche am Kopf reagieren oder schnell verunsichert sind … wie die Elfe eben.

Mittlerweile sind die Fäden gezogen (gestern 18.01.) und alles ist super verheilt.
Der Kragen wird nun erstmal wieder im Schrank verschwinden, aber wir haben euch noch ein paar Bilder gemacht

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