Das letzte Seminar des Jahres

Gestern habe ich das letzte Seminar für 2017 gegeben.
Dogdance Anfänger Seminar in Uelzen bei Kerstin Löwe – Dogfellow Uelzen

Auf einem tollen Platz, bei SUPER WETTER, hat sich eine witzige Truppe zusammengefunden.

Die Hunde haben toll mitgemacht, die Menschen waren motiviert und ich hoffe wir haben bei dem ein oder anderen nun den Grundstein für eine Tanzkarriere gelegt.

Auf dem Programm stand zuerst ein bisschen grundlegende Theorie zum Thema Dogdance: Was ist das überhaupt? Was ist HTM? Wie sehen die Regeln im DDi aus usw.
Der zweite Schritt war dann schon die Musikauswahl: Wie sucht man sich Musik aus? Worauf sollte man achten usw.
Danach haben sich die Teilnehmer an Startpositionen probiert, haben Laufwege erarbeitet und sich an Slalomvarianten und Kreiselbewegungen probiert.

Die Gruppe bestand bunt gemischt aus grossen und kleinen Hunden, worüber ich mich immer besonders freue, zeigt es doch dass Dogdance wirklcih für JEDEN HUND machbar ist. Auch das Alter variierte zwischen 11 Monaten und 10 Jahren.
WIRKLICH TOLL

Ich freue mich schon auf die nächste Veranstaltung in 2018 bei DogFellow

Jetzt steht für uns nur noch das HTM Wochenende bei Dog-Dancer Manuela Galka am nächste WE auf dem Plan (21/22.10.17) und dann das Turnier in Stuttgart 18/19.11.2017, bei dem Honey das erste Mal in Klasse 3 starten muss.
Wir gehen das ganze mal locker an mit einer etwas gepimpten Klasse 2 Choreo, da mir definitiv die zeit fehlt eine komplette Klasse 3 Choreo auf die Schnelle aus dem Boden zu stampfen.

Wir freuen uns sehr auf die restlichen Termine in 2017 und gehen dann danach in die wohlverdiente Winterpause und basteln an der OEC Choreo für Honey, die dann wohl im Saarlanf Premiere haben wird.

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Eine grosse Bitte

Wenn man einen Hund zu Fuß führt, ist es schon sehr wichtig, dass der Hund gut erzogen ist.

Noch viel wichtiger ist es allerdings, wenn der Hund am Pferd oder auch am Rad geführt wird.

Das zeigen unsere heutigen Begegnungen wieder in aller Ausführlichkeit:

Die erste Begegnung auf unserer eigentlich sehr schönen Wanderung waren zwei Reiter, die einen weißen Schäferhund an ihrer Seite führten. Dieser allerdings war überhaupt nicht von seinen Besitzern zu kontrollieren und bretterte hatte aus einer Entfernung von ca 300m volle Kanne in meinem Mädchen rein, was natürlich zur Folge hatte dass Bjelle vollkommen ausgeflippt ist und alle drei Mädchen den Schäferhund verhauen haben. Glücklicherweise war der Rüde freundlich und hat dann sofort den Rückzug angetreten.

Nach diesem sehr unschönen Vorfall hat Bjelle leider wieder jeden Hund angepöbelt. Da kann man trainieren so viel man möchte wenn immer wieder solche Dinge passieren wirft es einen einfach Kilometer zurück.

Kurz vor Ende unserer Wanderung trafen wir dann auf eine Fahrradgruppe, an deren Ende zwei Hunde am Rad geführt wurden. Ein Retriever trabte friedlich an uns vorbei und es war alles kein Problem, dahinter folgte dann sein junger Boxer Kollege der allerdings nicht so cool war wie sein Kumpel. In der Folge landete Herrchen im Dreck und der Boxer in meinem Hunde Rudel. Wieder ein riesen Aufstand bis der Hund dann endlich eingesammelt wurde und ich hatte ehrlich gesagt die Schnauze voll.

Deshalb eine riesen Bitte an alle Hundebesitzer:

Ein Hund, der nicht hört, gehört an die Leine.

Ein Hund, der nicht hört, gehört nicht ans Fahrrad.

Ein Hund, der nicht hört, gehört nicht an ein Pferd.

Bitte bitte achte doch darauf eure Hunde, egal in welcher Situation, nicht in andere Hunde rein Rennen zu lassen.

Ich habe ja nicht nur die Bjelle, die ein Problem mit anderen Hunden hat, sondern auch noch die Elfe die sich vor kurzer Zeit das Knie verletzt hat und nur leider immer wieder Gefahr läuft, wenn sie sich falsch bewegt, diese Verletzung zu verschlimmern. Natürlich kann das niemand wissen der uns entgegenkommt, aber genau deshalb lässt man nicht ungefragt seinen Hund in einen anderen Hund reinlaufen.

BITTE

Dogdance Turnier in Sonsbeck 23/24.09.17

 

Am Wochenende hatten wir wieder mal TURNIER TAG 🙂

Gemeldet war bestes Wetter und ein Treffen mit vielen tollen und lieben Freunden.
Ich freue mich immer sehr auf diese Tage, weil ich viele der Menschen nur auf den Turnieren sehen kann und ich mag sie wirklich sooo gerne und finde es immer wieder schade, dass wir so weit auseinander wohnen.

SAMSTAG 

Los ging es am Samstag mit 2 gut gelaunten weissen Hunden und 2 wenigstens weiss gekleideten Menschen … Anika mit Paulina und ich mit Elfe haben ein kleines aber feines Quartett gebastelt und nach nur 2 Übungstreffen einmal zum besten gegeben .. HEY hat super geklappt und die Bewertung war wirklich toll

VIDEO QUARTETT ELFE UND PAULINA

Damit war der Samstag auch schon erledigt und wir haben uns einfach einen tollen Tag gemacht mit Quatschen, lecker Essen, tolle Tänze gucken und wundervollem Wetter.
Stolz war ich am Samstag ganz besonders auf die Bjelle, die sich super verhalten hat, fast nicht gepöbelt hat, zwischen fremden Hunden üben konnte und das ganze in der vollen Wucht der Scheinschwangerschaft … MEGA TOLL … DANKE KLEINER HUND.
Die Orga war super, so dass wir auch pünktlich auf dem Weg nach Hause ins Bettchen waren.

SONNTAG

SENIOREN OFFIZIELL ELFE

Am Sonntag stand ich mit der Elfe und unserem Senioren Start wieder als allererstes auf der Liste 🙂 Irgendwie hat sich das so eingebürgert, aber ich finde es auch völlig ok so.
Nach einer kleinen technischen Schwierigkeit sind wir mit etwas Verzögerung gestartet und Elfe war einfach mal wieder der KNALLER. Was dieser kleine Hund trotz und mit seiner Behinderung und Einschränkung für eine UNEINGESCHRÄNKTE Lebenslust hat und mit welchem Spaß und welcher Freude sie immer wieder mit mir zusammen den RING ROCKT ist der absolute HAMMER.
Wir sollten uns davon eine dicke fette Scheibe abschneiden, nicht immer über alles nachgrübeln, die Tage immer freudig nehmen wie sie kommen und einfach MACHEN

Belohnt wurde ihre gute Laune und Lebensfreude mit

PLATZ 1 SENIOR OFFIZIELL 

HTM 1 BJELLE

Wie schon erwähnt steckt Bjelle gerade mitten in der Scheinträchtigkeit, daher habe ich eigentlich erwartet, dass das passiert was sie in der letzten Woche in jedem Training gezeigt hat ….. weggehen … es wäre OK gewesen, am Ringrand stand die liebe Kirsten mit einem Spielzeug parat, dann hätte ich abgebrochen und ein bisschen Party für sie gemacht .. ABER .. sie ist gelaufen .. nicht wirklich schön, nicht konzentriert … also SCHNÜFFELN ist bei Bjelle eigentlich unbekannt 🙂 … aber sie ist dabei geblieben und so hab ich durchgetanzt.
GUT hat sich das nicht unbedingt angefühlt, eher etwas gequält, aber ich finde man muss auch mal die Grenzen ausloten ….

Die Überraschung war dann groß, dass es trotzdem noch für
PLATZ 2 HTM 1
gereicht hat für die kleine tapfere Maus.
Aber ich hab ihr versprochen .. DAS machen wir nicht nochmal 🙂 Ich möchte sie mit Spaß und strahlenden Augen im Ring sehen und nicht „abarbeitend“

FREESTYLE KLASSE 2 HONEY 

Ja ja .. mein Honig-Tier .. was soll ich sagen … Gut gelaunt rannte sie in den Ring und ich ahnte schon was passiert 🙂 kreativ, dickköpfig und voller Spaß ihr Frauchen vorzuführen sagte sie wiederholt .. HEY … DU .. ich weiss GENAU was du meinst, ich kann das auch voll gut ….. ABER ICH MACH DAS JETZT NICHT .. also völlig raus aus der Choreo versucht bis zum Schluss durch zu improvisieren wurde unsere Kreativität mit Platz 4 in einer starken Gruppe belohnt.
Ich musste so über die Zuckernase lachen, die irgendwann mal rausgefunden hat, dass man auf Turnieren so einen Zampano machen kann und alle lachen.
Was solls … sie hatte Spaß, ich auch irgendwie … gepasst hat es trotzdem noch alles und nächstes mal hoffe ich dass wir mit dem letzten Start in Stuttgart, die Choreo EINFACH MAL IM GANZEN zeigen können, denn wenn sie durchläuft ist es sooo schön. Oder ich schneide aus allen Turnieren mal was zusammen, damit man sehen kann WIE es eigentlich aussehen soll 🙂
Honey bekommt definitiv den KREATIVITÄTS-PREIS des Wochenendes.

Nun hatten wir etwas Pause zum erholen und Tänze gucken … OH WIE TOLLE DABEI WAREN und dann hieß es nochmal die müden Glieder schütteln und aufmachen zum

LUCKY DIP BJELLE

Gestartet bin ich da zuerst mit der Bjelle, damit sie ihre Anstrengung vom offiziellen Start nochmal abschütteln kann und einfach SPAß im Ring haben darf, damit sie nicht mit einem schlechten Gefühl nach Hause fährt

DAS haben wir auch hinbekommen 🙂

Der letzte Start für mich am Tag war ein

Lucky Dip mit dem Dexter von der Kirsten

Bei Dexter testen wir seit geraumer Zeit aus, warum er auf Turnieren nicht auch nur ansatzweise sein Können so zeigen kann wie in den Trainings. Im Training ist er voller Spaß und Eifer dabei, lustig gut gelaunt und motiviert. Auf Turnieren fällt die Motivation schon 15 Sekunden in den Keller und dann ist nichts mehr über.
Und jetzt wollten wir einfach mal sehen wie er mit jemand ANDEREM im Ring unterwegs ist .. also durfte ich herhalten und es ausprobieren und ich muss sagen ..
WIR HATTEN SPASS 🙂

Also irgendwie hängt es doch mit der Stimmungslage von Kirsten zusammen … was aber gut ist, denn daran kann man arbeiten.
Wäre es das Turnier an sich, der Tag oder oder oder .. dann kann man daran schlechter arbeiten ….

Es war ein rundum gelungener Tag, mit einem schönen Abschluss

Ein wundervolles Wochenende

Mein Fazit: Ich habe die BESTEN, TOLLESTEN, KREATIVSTEN, WITZIGSTEN und BESCHEUERTSTEN HUNDE der GANZEN WELT … und ich kann mich IMMER irgendwie auf sie verlassen LOL

bty

bty

Der 6 wöchentliche Physio-Check

Gestern waren wir wieder zum regelmäßigen Physio-Check bei Lisa Keller Tierisch Vital

Ich hatte 2 kleine Sorgen …. Elfe, die sich ja vor wenigen Wochen Außenband und Meniskus angerissen hat und Bjelle, die in der letzten Woche etwas „klemmig“ war  … aber auch scheinträchtig …

Zuerst war die Bjelle dran .. Ergebnis alles so weit gut, bisschen Kreuzbein schief aber nicht dolle und – TATATTATATAAAAAAAAAAA – Unterleibsschmerzen .. es ist eben wie bei uns Frauen auch, die Hunde haben die gleichen Begleiterscheinungen und bei ihr zieht es dann eben in den Rücken, augenscheinlich. Sie hat dann eine schöne Laserbehandlung bekommen und siehe da … danach keine Reaktion mehr am Kreuzbein

Als nächstes die Elfe: keine Blockaden, nichts dramatisches nur die Muskulatur war etwas verklebt und verspannt, was nach der Aktion mit 3 Wochen schief laufen und Schuhe tragen nicht ungewöhnlich ist. Hier heißt es nun also weiter auch zu Hause abends massieren, massieren, massieren ….. sie wird sich nicht dagegen wehren .. im Gegenteil.

Ja und nun die Honey 🙂 bei ihr wusste ich schon DA IST NIX …. sie hatte keinen Bock sich abtasten zu lassen, hat nur rumgekaspert, ihre Augen sind rund .. alles Zeichen dafür dass DA NICHTS IST.
Wenn sie akute Rückenprobleme hat, DANN macht sie wundervoll in der Behandlung mit. Ist da NICHTS, kaspert sie und hat keinen Bock auf die Prozedure, weil … ist ja total unnötig

DAHER FAZIT – ALLE MÄDELS SIND FIT ….. 

In 6 Wochen ist der nächste Termin und da darf das gerne wieder ganz genauso aussehen.

Die Aussichten fürs Turnier WE 23/24.09.2017 in Sonsbeck

 
Elfe wird aufs Treppchen laufen .. warum ich das weiss … nur 2 Starter in der Klasse 🙂
 
Bjelle … da erwarten wir mal NICHTS denn die Dame ist scheinschwanger und im Moment im Modus .. OHH TOLL Fuss laufen .. Ein Blümchen .. OHHH JAAA Fusslaufen .. weg irgendwo hin .. ich hab vergessen WAS wolltest du noch ?
 
Honey … ähm ja .. die ist sehr lustig, sehr witzig , sehr motiviert, hört aber leider nicht zu und wirf neue Elemente mit alten in kreativer und nicht vorhersehbarer Kombination durcheinander .. es wird interessant .. sagen wir es mal so
 
Quartett Elfe und Paulina .. wird einfach nur SÜSS
 
Lucky Dip Bjelle … sicherlich LAUT
 
Lucky Dip ICH mit Dexter von Kirsten .. ahahahah mal sehen .. wir hatten da ja schonmal ein einschneidendes Erlebnis zusammen .. es kann nur besser werden
 
Meine Irrsinnigkeit des We´s … 6 Starts an 2 Tagen .. geht doch sagt ihr .. ÄHM davon sind 5 !!!!!!!! am Sonntag … LOL .. irgendwie hab ich da nicht aufgepasst LOL
 
 
Alles in allem freuen wir uns auf ein TOLLES TURNIER WE … auf viele tolle Leute, tolle Tänze und gutes Wetter mit Super Stimmung

Die Elfe und ihr Knie

UPDATE 07.09.2017
Es ist kaum noch etwas zu merken, trotzdem machen wir weiterhin halblang und machen ihre Hinterhandübungen verstärkt aber angepasst.
Wir möchten ja dass sie noch SO LANG unseren Lebenweg begleitet wie es geht.
Im Dezember schenkt sie uns hoffentlich die 10 … nachdem sie eine Lebenserwartung von 4 hatte ist das doch schonmal was 🙂

UPDATE 03.09.2017
Heute hatten wir einen tollen Trainingsnachmittag mit Annika und Paulina für unseren Quartett Tanz in Sonsbeck.
Ich bin ganz stolz auf meine Mädels, die den Tag so toll verbracht haben. Elfe hat gezeigt, dass ihr Knie wieder sehr gut ist, sie konnte 3 Mal den kompletten Tanz zeigen und alles hat mit ein paar Kleinigkeiten SUPER geklappt.
Wir sind sehr gespannt wie der kleine Auftritt dann aussehen wird.
WIR freuen uns schon sehr

UPDATE 31.08.2017
Heute war der erste Tag, an dem ich die Elfe daheim OHNE Gummischuhe und NUR mit Pfotenwachs habe laufen lassen ….. KLAPPT !!!! YUCHUUUUU
Abends ist sie natürlich mit zum Training gefahren und war super drauf, wollte unbedingt was tun .. tja und was soll ich sagen .. man merkt es kaum noch.
Ich muss sie nun ständig ausbremsen, weil sie ihre Kreiseltricks gerne machen möchte, DAS möchte ich allerdings noch nicht.
Sitzen und liegen sieht schon fast wieder normal aus .. DAHER …
wir sind guter Hoffnung, dass sie bald wieder die ALTE IST

UPDATE 29.08.2017
Der Elfe geht es schon deutlich besser. Das Knie ist deutlich stabiler, sie setzt und legt sich wieder nahezu gerade hin (kaum noch Knie ausdrehen), flippt in den entsprechenden Situationen schon wieder so rum, dass ich sie stoppen muss, aber es ist trotzdem schön zu sehen.
WIE gut es ihr geht beschreibt am besten die Tatsache, dass Bjelle sie gestern Abend schon wieder verhauen musste *augenroll*
Training führen wir weiterhin täglich durch
Cavaletti Einheiten, Wassertreten, jetzt auch Sitz Steh Transfer, die Gummifüsslinge trägt sie weiterhin
Am Samstag gehts an den Rhein, da kann sie schön Sand laufen.
Wie halten Euch weiter auf dem Laufenden

UPDATE 23.08.2017
Elfe versucht wieder auf Couch und Bett zu hüpfen. Da ist nun Obacht angesagt, zeigt aber dass es ihr besser geht und sie sich mit den Gummischuhen sicherer fühlt
Heute nachmittag gibt es eine Einheit Cavaletti im SCHRITT. Da ich diese sowieso für mich filmen möchte, werde ich Euch das Filmchen dann auch zeigen

UNFALL 17.08.2017
Angefangen hat alles im Juni 2016, da rutschte sie im Garten beim rennen auf einer matschigen Pflaume aus und renkte sich die Kniescheibe aus.
Bis dato waren die Knie immer unauffällig.
Zeitgleich war mir aber schon aufgefallen, dass ihre Muskelmasse deutlich abbaut.
Man muss dazu sagen, dass Elfe von klein an schwer krank ist.
Sie hat einen gutartigen Hirntumor, der dafür sorgt, dass das Herz falsch gesteuert wird, daher schon seit sie 3 ist relativ starke Medikamente.
Ihre Lebenserwartung war ca 4 Jahre … sie wird im Dezember 10.
Entsprechend hat mich das Knie nicht sooo sehr erschreckt, vor allem weil die das Problem an sich auch schon von Honeys UnfallKnie kenne.
Patella lies sich gut einrichten und nach 2 Tagen Instabilität war alles wieder ok …
1 Jahr lang war dann ruhe. 2018 ist das Knie dann im Juni 2 Mal rausgesprungen ohne grosse Probleme und nun im August wieder, ausgelöst durch einen Sprung als Ausweichbewegung gegenüber einem anderen Hund.
Dieses Mal war es anders. Das Knie lies sich minutenlang (Physio vor Ort) nicht einrichten, Elfe war extrem schmerzhaft (War so vorher noch nicht der Fall) inkl Schnappen und Beissen.
Ich musste sie wohl oder übel erst zur Ruhe kommen lassen. Erst nach ca 15 Minuten lies sich das Knie endlich richten und sie war danach extrem instabil.
Zu Hause haben wir nun ein riesen Problem. Aufgrund von Allergien kann ich keine Teppichen auslegen, aber Elfe kann weder auf den Fliesen noch auf dem Holzboden im Wohnzimmer laufen, da das instabile Bein immer weg rutscht und damit natürlich auch die Wahrscheinlichkeit immens steigt, dass das Knie wieder ausrenkt.
DAS muss unbedingt vermieden werden.
Diegnose steht dann auch, sie hat einen Kreuzbandanriss, wahrscheinlich ist auch noch das Außenband betroffen.
Eine OP lehnen wir aufgrund ihres Gesamtzustandes ab.
Sie belastet alle 4 Beine auf rutschfestem Untergrund, das Knie ist weder dick noch warm, so bekommt sie auch ausser Traumeel und Dexoboron keine zusätzlichen Medikamente, um den kleinen vorgeschädigten Körper nicht zusätzlich zu belasten.

Was machen wir nun?

Lange gesucht, endlich gefunden .. PAWZ Hundestiefelchen

bty

NATÜRLICH sind das keine Schuhe, die man den ganzen Tag anlassen kann, da sie aus Gummi bestehen und die Füsschen Gefahr laufen wund zu werden.
Aber stundenweise nachmittags und abends kann sie sich damit in der Wohnung gut bewegen.
Couch und Bett, sowie Treppen und Sprünge werden so gut es geht vermieden, wobei sie es seit gestern wieder versucht 🙂 ein gutes Zeichen.

Wie sieht nun unser Programm aus?
Bewegung muss sein, aber gezielt:
Bei gutem Wetter Wassertreten im Hundepool bei 5-7 cm Wasserhöhe
Cavaletti im Schritt
Gewichtsverlagerungen durch Pfoten geben im STEH auf festem Untergrund, nächste Woche dann auf instabilem.
Sitz-Platz-Steh-Transfer Übungen möchte sie noch nicht, folgen dann wenn sie es freiwillig leisten kann
Sitz Steh Übungen mit erhöhten Vorderbeinen, folgt wenn sie es leisten kann

Jeden Abend gibt es eine 10 Minuten Massage um Verspannungen durch Schonhaltung zu minimieren.
Davon werden 5 min mit einer vibrierenden Hundemassagebürste durchgeführt und dann 5 min gezieltere Massagen mit einem Gesichtsmassagegerät für Menschen (kleiner Massagekopf ist sehr gut für Minis geeignet).

Natürlich wird sie regelmäßig unserer Physio vorgestellt und bekommt da zusätzliche Behandlungen.

Wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten, wie ihre Genesung voranschreitet.
Vllt stellen wir auch mal Physiovideos ein 🙂
Bezugsquellen
Pawz Hundestiefel rutschhemmend, wasserdicht
https://smile.amazon.de/s/ref=a9_sc_1?rh=i%3Aaps%2Ck%3Apawz+hundestiefel&keywords=pawz+hundestiefel&ie=UTF8&qid=1503475120

Vibrierende Hundemassagebürste

Gesichtsmassagegerät
https://www.amazon.de/gp/product/B01LMZ8WKQ/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

„Zu dick, zu groß, zu weit, zu hoch, zu früh, zu spät, zu schnell.… – was meinst du? … GEDANKEN VON BRITTA REILAND

English translation below 

Auf die gleiche Frage, gibt es leider nicht immer die gleiche Antwort…

Also bitte: hört auf Äpfel mit Birnen zu vergleichen, schaut genau hin, fragt nach und denkt vielleicht mal drüber nach – da draußen gibt es einige Spieler, die das sehr wohl zu unterscheiden wissen und die genau für das, was sie tun eine Menge Respekt verdient haben…

„Zu dick, zu groß, zu weit, zu hoch, zu früh, zu spät, zu schnell.… – was meinst du? …“

Wieso setzt es sich in so vielen Köpfen fest, dass solche Fragen grundsätzlich pauschal beantwortet werden können?

Ja, es gibt Grundwerte die existieren und an denen kann auch nicht gerüttelt werden. Ganz sicher, können wir bei manchen Hunden mit einem klaren „ja, der ist zu dick“ für den Sport antworten, aber in dem Moment wo es um Nuancen geht, können wir nicht mehr in absoluten Zahlen vergleichen: Bei zwei Hunden mit derselben Größe und demselben Gewicht, kann trotzdem einer dabei sein, der vielleicht noch 2-3 Kilo abnehmen sollte, weil er dann in der Lage ist, sich sicherer und sportlicher zu bewegen.
Dazu kommt, das wir unmöglich einen Hund, der sauber und gut bemuskelt ist, mit einem Hund vergleichen können, der deutlich weniger Muskeln, aber dasselbe Gewicht und dieselbe Größe besitzt. Hier gibt es keine pauschal gültige Antwort!

Ein „zu hoch, zu weit“ ?

Ja, das gibt es! Aber unabhängig von Höhen und Weiten, die tatsächlich die Fähigkeiten jedes Hundes überschreiten werden, ist auch diese Frage nur individuell im Bezug zu dem Ausbildungsstand und dem körperlichen Befinden des Hundes zu beantworten.
Ein „ Ist das JETZT für MEINEN Hund zu weit oder zu hoch?“ beantworte und begründe ich gerne, aber ihr werdet in den normal zumutbaren Grenzen keine pauschale Antwort von mir erhalten.
Es gibt Tricks, in denen jeder Hund ganz individuell eine bestimmte Höhe benötigt, um diese sauber und sicher zeigen zu können und auch wenn es den ein oder anderen wundern mag, ein „zu niedrig“ kann ebenso gefährlich werden, wie ein „zu hoch“.

„Zu schnell?“

Hmmm, da frage ich gerne gegen: „ Kann der Hund noch kontrolliert werden? Ist er in der Lage sauber und sicher durch die geforderten Sprünge und Tricks zu kommen? Was bekomme ich zu sehen und was wäre möglich?

Lässt sich gut beobachten und individuell einschätzen.

„Zu früh? Zu spät?“

Für Hunde im Wachstum gelten einfach andere Regeln, was die körperliche Beanspruchung betrifft, als für die, die schon voll entwickelt sind. Daran lässt sich nichts ändern und das ist auch mehr als wichtig zu beachten. Und ja, es macht durchaus Sinn, wenn es Altersgrenzen gibt, die beim ersten Start eingehalten werden sollten.

Aber wollen wir mal ehrlich sein, wer hindert den Besitzer daran weit vor dem erlaubten Start mit seinem Hund alle Elemente aufzubauen und wiederholt zu üben?

Das schaffen keine Altersgrenzen, das schafft nur ein gutes Bewusstsein für die Fähigkeiten des eigenen Hundes, das Gefühl für die tatsächlichen Anforderungen und das Wissen, um die körperliche Entwicklung und den aktuellen Zustand des Hundes.

Jeder Hund ist anders und jeder Hund muss anders aufgebaut werden. Das einzige, was ich da pauschalisiert festhalten mag: nur mit einer guten Basisarbeit und einem langsamen, durchdachten und detaillierten Aufbau, sind Sprung -, Fang – und Tricksequenzen sauber zu erlernen und zu zeigen und Altersgrenzen haben definitiv ihre Berechtigung!

Ja, es stimmt: langsam Schritt für Schritt ist nicht immer einfach. Es kostet Zeit, Hirnschmalz und auch das eine oder andere beratende Gespräch, wenn man neue Wege suchen muss.

Dazu kommt, dass es einigen beim Zuschauen sehr schwer fällt, die Unterschiede im Aufbau tatsächlich wahrzunehmen und den Respekt für die gezeigte Arbeit zu entwickeln.

Erhaltene Punkte werden dann etwas unwichtiger, das eigene Gefühl und das innere Feedback über den erreichten Leistungsstand und das Wissen um die Zeit, die man für eine sichere Leistungssteigerung hat sind dann Kriterien, die das weitergehende Training strukturieren und beeinflussen.

Ich glaube schon, und da werden mir viele erfahrene Spieler, Trainer und Therapeuten recht geben, das man mit entsprechenden Erfahrungen, sowohl im Training, als auch auf dem Spielfeld sehr genau sehen kann, wer daran arbeitet seinen Hund zu kontrollieren und sicher aufzubauen.

Ein geschultes Auge wird erkennen, wenn es der Hund ist, der sich für Momente entzieht und „sein eigenes Ding durchzieht “

und mit einem guten Blick ist man in der Lage jeden Trick oder Sprung automatisch in den einzelnen Teilschritten zu betrachten und weiß einzuschätzen, wie das Training aufgebaut ist bzw. aufgebaut werden sollte.

Ein Sturz, ein Unfall kann jedem passieren und gerade, wenn einem Sicherheit und einer guter Aufbau sehr wichtig ist, sind die Selbstvorwürfe dann umso schlimmer.

Wir alle wissen, dass wir es mit Tieren zu tun haben, die auch mit bestmöglicher Ausbildung und körperlichem Aufbau niemals 100% unter Kontrolle stehen können, aber mit einem guten Wissen, um die oben genannten Details, mit dem Bewusstsein für die Individualität und dem eigenen Anspruch auf eine bestmögliche Vorbereitung, wird es einfacher, zu erkennen, ob der Spieler daran arbeitet, das Risiko so weit wie möglich zu minimieren.

Und auch , wenn diese Feinheiten dem ein oder anderen Zuschauer verborgen bleiben und wenn manche Leistung, gerade durch ihre Einfachheit, ihre saubere Basis und die erarbeitete Kontrolle nicht in dem Maß wahrgenommen wird, wie sie es verdient hätte –

wir haben Spieler, die wissen was sie tun und dies auch bei anderen wahrnehmen und mit ehrlichem Respekt honorieren und spätestens bei meinen Kollegen und mir macht sich ein durchdachtes Training und ein individuell angepasstes Spiel bemerkbar.

– eine gute Basis, Schritt für Schritt und eine Individuelle Betrachtung – diese Mühe lohnt sich …


To ask the same question does unfortunately not always mean that the answer to that question will be the same.

So please stop comparing apples and oranges, take a close look, ask questions and rethink! Out there, there are some players that are perfectly able to differentiate and they deserve a lot of respect for what they do!

„Too fat, too big, too far, too high, too early, too late, too fast, …. – what do you think?“

Why do so many people think that those questions can be answered generally?

Yes, there are basic values and those can’t be changed. Of course sometimes and for some dogs you can clearly say: „Yes, it is too heavy“ for the sport, but when it comes to nuances, you can’t just compare bare numbers.With two dogs of the same height and weight there might still be one that should lose 2-3 kilograms, because it would move safer and sportier with less weight. Moreover, we can’t possibly compare a dog that is very well muscled with a dog that has a lot less muscles but the same weight and the same height. So to that queston, there is no answer that can be given in general!

„Too high, too far….“

Yes, that exists! But apart from heights and widths that actually would be too much for every dog’s skills, this is also an individual question that is related to the level of training and the health and condition of the dog. I am always happy to answer the question of „ Is this too far or too high for MY dog?“, and to give reasons for my opinion, but within the „normal“ reasonable and acceptable limits, I won’t answer this question in general.There are tricks that every dog needs an individual height for, to show it well and safe. And even if it surprises some of you: „too low“ can be just as dangerous as „too high“.

„Too fast?“

The question is: can the dog still be handled? Is the dog able to do the jumps and tricks well and safe? What do I see and what would be possible?

This is easy to observe and evaluate individually.

„Too early? Too late“

For dogs that still grow, there are other rules about what they can do physically, than for adult dogs. This is just fact and this fact can’t be changed. It is very important to stick to these rules. Therefore, it is very good and appropriate if there are age limits for the first competition, that need to be complied.

But let’s be honest: Nobody prevents owners to practice all of the elements and exercises with the dog again and again before it would actually be allowed to compete? No age limits can prevent this. Only a good awareness for the dog‘s skills, a good sense for the demands and the knowledge about the physical development and the current shape, health and condition of the dog can do this.

Every dog is different and has to be trained differently. The only thing that I CAN actually say in general is: only with a good basic work, a slow and well planned and detailed training, jump-, catch- and trick sequences can be learned and shown well, and age limits are certainly appropriate! Yes, it is true that it is not always easy to do things slowly step by step. It takes time, a great deal of thought and consideration and also some advisory talks, if you have to find new ways for the training.

Moreover, it might be hard to actually spot the difference in the design of the training and to develop respect for what is shown. Received points will get less important, the handler’s feeling and the inner feedback for the achieved level of performance and the knowledge about the time that should be used and taken for the increase in performance will then be the criteria that structure and influence the following training.

In my opinion, and many experienced players, trainers and therapists will agree, with experience in training and also in competing it is easy to see who works on handling and controlling the dog well and who also trains the dog safely and thoroughly.

A well-trained eye will recognize if the dog escapes from the handling for some moments and does whatever it wants. A well-trained eye is also able to evaluate every trick and jump automatically and to judge how the training has been designed or even how it should be designed.

Falls and accidents can always happen and especially if safety and a good training is important for someone, there will be a lot of self-reproach.

We all know that we work with animals and that even with the education and physical training that is best possible, an animal can never be controlled 100%. However, with a good knowledge about every detail discussed, and with the awareness for the individuality and with the own demand for the best possible preparation, it will get easier to recognize if the player works on minimizing risks as much as possible.

And even if not every spectator can see those details and even if some performances, with simplicity and basic elements as well as well developed control, are not as appreciated as they would deserve to be –

there are players that know exactly what they do and that also recognize those things in other peformances and honor this with honest respect.

At least my colleagues and I appreciate well thought-out training and a performance, that is individually designed for the dog.

A good basis, step by step and an individual consideration – It’s worth the effort!

Übersetzung Katrin Häusler

Mehr über Britta findet ihr HIER 
https://www.facebook.com/Britta-Reiland-Gesundheit-auf-4-Beinen-383915588433986/

http://www.tierphysiotherapie.info/